
Beim Nationenpreis der Vierspänner, der im Rahmen des Oldenburger Landesturniers stattfinden, hat Anna Sandmann die Dressur gewonnen, das deutsche Team ist nach der ersten Teilprüfung in Führung gegangen. Die 30-jährige Niedersächsin aus Lähden überflügelte mit ihrem Vierspänner die gesamte Konkurrenz und gewann mit der Punktsumme 37,39 die erste Teilprüfung Dressur des Nationenpreises in Rastede. “Das ist mein bestes Dressurergebnis überhaupt bisher”, summierte eine sehr zufriedene Deutsche Vize-Meisterin. “Meine Pferde waren super drauf heute, sehr gut in der Prüfung und ich bin glücklich damit”, so Anna Sandmann weiter.
Vater Christoph Sandmann – bei den Deutschen Meisterschaften in Greven Anfang Juli noch vor der Tochter – war gemeinsasm mit Belgiens Glenn Geerts Fünfter. Tochter Anna setzte sich mit ihrer Dressurvorstellung vor dem US-Amerikaner Chester Weber, dem Belgier Dries Degrieck und dem Weltmeister Boyd Exell aus Australien durch und geht am Samstag beim Marathon im Schlosspark als 25. Starterin ab 14.18 Uhr in die zweite Teilprüfung. Die spektakulärste Prüfung der Vierspänner beginnt beim 77. Oldenburger Landesturnier ab 11.30 Uhr. „Das ist ein wunderschöner Park hier und die Geländehindernisse sind im Hinblick auf Aachen genau richtig, nicht zu schwer, wir wollen jetzt drei Wochen vor Aachen auch kein zu anspruchsvolles Gelände für die Pferde haben, das passt uns sehr gut, so wie das Gelände hier aufgebaut ist“, so Bundestrainer Karl-Heinz Geiger.
Bundestrainer Geiger war hocherfreut über das Abschneiden seiner Fahrer und Fahrerinnenn: “Wir haben eine ganz starke Truppe hier, vor allem Anna hat eine überragende Dressur gefahren und ist verdient Erste geworden. Aber auch Christoph Sandmann und Mareike Meier haben tolle Leistungen gezeigt. Von daher sind wir guten Mutes für die WM in Aachen.” Die deutsche Mannschaft mit Anna und Christoph Sandmann sowie Mareike Meier führt nach der ersten Teilprüfung mit 80,87 Punkten vor den belgischen EM-Silbermedaiillengewinnern und dem US-Aufgebot. Eher ungewöhnlich: Die Europameister aus den Niederlanden rangieren nach der Dressur auf dem fünften Platz. Pferdesport Deutschland/Brüske/evb
