GCT Paris – ein „Kühner“ Ritt und Sieg

In Paris war es genauso warm wie in Österreich oder am Starnberger See in Bayern und zwei focht das wenig an: Max Kühner, für Österreich startender Bayer und der 15 Jahre alte Chacco-Blue-Sohn EIC Up Too Jacco Blue haben in der französischen Hauptstadt den Großen Preis der Longines Global Champions Tour gewonnen. Bester Deutscher bei dieser GCT-Etappe nahe des Eiffelturms war Chistian Ahlmann als Vierter mit dem westfälischen Hengst Untouched LB.

Zum Sieg geflogen mit EIC Up Too Jacco Blue – Max Kühner. (Foto: Buzzola)

„Der entscheidende Unterschied war das Pferd. Er ist von Natur aus schnell; ich musste also nur diesen Fluss nutzen, dann wusste ich, dass wir ziemlich schnell sein würden“, erklärte Max Kühner, die Differenz zum zweitplatzierten Iren Denis Lynch und dem Holsteiner Cordial. Den dritten Rang holte sich vor begeisterten Zuschauern der Franzose Olivier Perreau mit GL Events Dorai d`Aguilly. In 38, 36 Sekunden war das Stechen „erledigt“. Sechs Paare hatten die Schlussrunde in Paris erreicht.

Küsschen von der „Nanny“ für den vierbeinigen GP-Sieger in Paris. (Foto: Buzzola)

Der Sieg für Kühner hatte zudem einen angenehmen Nebeneffekt: Einer der Besitzer von EIC Up Too Jacco Blue konnte in Paris Geburtstag feiern. „Er war hier bei uns, hat sich das Turnier angesehen und seinen Geburtstag gefeiert – das ist heute also definitiv ein sehr schönes Geburtstagsgeschenk“, merkte Kühner an. Nach sieben Etappen führt Abdel Said (BEL) mit 140 Punkten das Ranking an, gefolgt von Paris-Gewinner Max Kühner (135) und Katrin Eckermann (127).

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