Die FEI würdigt Stephen Clarke

Stephen Clarke
Stephen Clarke

Stephen Clarke, eine der angesehensten Persönlichkeiten im britischen und internationalen Dressursport und ein Mann, dessen Einfluss Generationen von Richtern, Reitern und Funktionären prägte, verstarb am 13. Juni 2026.

Stephen, ein angesehener FEI 5*-Dressurrichter, widmete sich über vier Jahrzehnte lang dem Reitsport, den er so liebte. Seine Karriere führte ihn bis an die Spitze des Reitsports, darunter zu den Olympischen Spielen, den FEI Weltreiterspielen™, dem FEI Weltcup™-Finale und den FEI Europameisterschaften. Unter seinen zahlreichen Ämtern war er Präsident der Bodenjury bei den Olympischen Spielen 2012 in London – eine Rolle, die er als einen der stolzesten Momente seines Lebens bezeichnete.

2013 wurde Stephen zum FEI-Generalrichter für Dressur ernannt und prägte maßgeblich die Zukunft der internationalen Dressurrichterei. Er war außerdem Mitglied des FEI-Dressurkomitees und spielte eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des FEI-Richterhandbuchs, das heute als Grundpfeiler der modernen Richterei gilt. Sein Engagement in der Richterausbildung und sein Beitrag zur Weiterentwicklung der FEI-Dressurregeln haben ein Vermächtnis hinterlassen, das den Sport bis heute prägt.

Doch trotz all seiner Erfolge werden diejenigen, die ihn kannten, ihn vor allem für das in Erinnerung behalten, was er als Mensch war.

„Stephen war einer jener seltenen Menschen, die alle um sich herum besser machten, und die außergewöhnliche Welle der Würdigungen seit seinem Tod zeugt sowohl von seiner tiefen Liebe zum Sport als auch von seinem Respekt vor denjenigen, die darin aktiv sind“, sagte Ronan Murphy, Direktor des FEI-Dressursports.

„Er hat unseren Sport durch seine Arbeit an den Dressurregeln und in der Ausbildung von Richtern weltweit mitgestaltet, aber sein Einfluss reichte weit über seinen technischen Beitrag hinaus. Er teilte sein Wissen großzügig, war stets fair und nahm sich immer die Zeit, andere zu unterstützen und zu ermutigen, von erfahrenen Funktionären bis hin zu Anfängern.“

„Stephen war ein wahrer Gentleman im besten Sinne des Wortes. Fair, nachdenklich und von stiller Weisheit, suchte er nie das Rampenlicht, doch sein Einfluss ist in unserem Sport bis heute spürbar. Wir haben nicht nur einen der größten Dressurrichter verloren, sondern auch eine seiner liebenswürdigsten und angesehensten Persönlichkeiten.“

Die FEI spricht Stephens Partner Julian Sebire, seiner Familie, seinen Freunden und der gesamten Dressurgemeinschaft ihr tiefstes Beileid aus. Er wird von allen, die das Privileg hatten, ihn zu kennen, sehr vermisst und in liebevoller Erinnerung behalten werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen
Consent Management Platform von Real Cookie Banner