Es war ein Stechen notwendig für den Fünf-Sterne-NC auf der Piazza di Siena in Rom und dabei hatte Mexico gegenüber der deutschen Abordnung das bessere Ende erwischt. Punktgleich auf Platz eins lagen beide Teams nach zwei Umläufen in Rom. Den dritten Platz holten sich die Briten. Ergebnisse hier.

In beiden Mannschaften folgten die Equipechefs der Überlegung, ein Paar, das zuvor einen Fehler hatte, ins Stechen zu schicken. Bundestrainer Otto Becker sandte den erprobten Europameister Richard Vogel und sein Weltcuppferd Gangster Montdesir in die Schlussrunde, der im ersten Umlauf das Streichergebnis geliefert hatte. Mexicos Equipenchef Mark Laskin entschied sich für Patricio Pasquel und den Oldenburger Chakkalou PS, der – unschwer am Kürzel zu erkennen – aus der Zucht des Gestüts Lewitz stammt.
Vogel lieferte mit Gangster Montdesir in 39,99 zwar eine fabelhafte Zeit, hatte aber einen Abwurf, während Pasquel und Chakkalou PS in 45,91 Sekunden fehlerfrei blieben auf der Piazza di Siena. Bundestrainer Otto Becker blieb gelassen: Das war schade, dass bei Richard Vogel im Stechen eine Stange fiel. Wir hätten natürlich gerne gewonnen, aber der zweite Platz ist aller Ehren wert und wir gratulieren den Mexikanern.“ Becker war mit einem hochkarätigen Aufgebot nach Italien gereist. Christian Ahlmann und Applebridge Tag Z (4/4), Sophie Hinners und Iron Dames Combella (0/0), Jörne Sprehe und Toys (0/0) und Richard Vogel und Gangster Montdesir (8/0). Der Europameister hatte mit EM-Pferd United Touch S vor einer Woche den Großen Preis in Aachen – Teil des Rolex Grand Slam – gewonnen. Am Sonntag steht in Rom ein weiterer Rolex Grand Prix aus der Equestrian-Serie des Uhrengiganten auf dem Programm.

