| Mit besonderer Spannung erwartet wurde der Auftritt von Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet bei der Pferd International in München-Riem. Für die elfjährige niederländische Stute von Ampere x Lord Leatherdale war es erst der 4. Grand Prix ihres Lebens. Als vorletztes Paar starteten die Aubenhausenerin und die braune Stute ins Münchener Viereck. Es galt, den führenden Raphael Netz, ehemaliger Bereiter in Aubenhausen und Lebensgefährte von Selina Söder, einzuholen. Auf dem fünfzehnjährigen Great Escape Camelot, ebenfalls Niederländer (v. Johnson), gab es von der Jury 73,783 Prozent – Personal Best für den sympathischen Reiter, der im April zum zweiten Mal beim Weltcupfinale angetreten war. Doch dann kamen Jessi und „Kiss“– und sie lieferten vor quasi heimischer Kulisse ab. |

| Knapp, aber schön: David Will siegt im internationalen Weltranglistenspringen Drei Zehntel Vorsprung reichten zum Sieg für David Will im internationalen Weltranglistenspringen – präsentiert von Bucas. Der 38-Jährige, der seit Kindesbeinen an im Sattel sitzt, und zusammen mit Richard Vogel einen Stall betreibt, sauste im Sattel von King George, einem achtjährigen DSP Wallach von Kasanova de la Pomme, davon. In fehlerfreien 67,33 Sekunden schossen die beiden über die Ziellinie. Ihm dicht auf den Fersen war Elisabeth Meyer, die mit der zehnjährigen Niederländerin Let it Shine (v. Eldorado van de Zeshoek) 67,62 Sekunden benötigte. Rang drei belegte die Schwedin Karin Martinsen mit der 12-jährigen Mecklenburgerin Tailormade Conita Blue Ps (v. Conthargos): 0 Fehler in 69,27 Sekunden. Insgesamt bewarben sich 57 Paare um den Sieg. Armin Schäfer jun. macht`s erneut! Sieg im Preis der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG – CSIYH für siegenjährige Pferde Armin Schäfer jun. bestätigte erneut seinen Ruf als „Schleifenjäger“ und dominierte das Starterfeld im CSIYH1* – Preis der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG für die siebenjährigen Pferde im Sattel der Holsteiner Stute Donata Regina. Die hat er aus dem hohen Norden, denn die Stute aus der Zucht von Günther Fielmann hat ihren Weg unter der Regie von Philipp Schulze (Elmshorn) gemacht. Si ewar mit Ihm Zweite im Landeschampionat, Vierte im Bundeschampionat und Neunte bei den Weltmeisterschaften der Jungen Springpferde. Mit einer fehlerfreien und zugleich blitzschnellen Runde in 62,97 Sekunden setzte sich Schäfer nun an die Spitze und sicherteden Sieg in dieser internationalen Youngster-Springprüfung. Auf Platz zwei folgte Felix Koller aus Österreich. Mit dem siebenjährigen Holsteiner Wallach Van Bolz (v. Van Gogh) präsentierte er ebenfalls eine makellose Runde ohne Abwurf und stoppte die Uhr bei 66,37. Den dritten Platz sicherte sich Lokalmatador Hansi Blum mit der Oldenburger Talan-Tochter Talachacca PS. Auch dieses Paar blieb fehlerfrei in 66,80 Sekunden. Blum, Ehemann der Weltmeisterin Simone Blum und Mitveranstalter von Pferd International München, stand gestern Abend noch beim Welcome Abend mit seiner Band „Wild Bulls“ auf der Bühne. |
| Nach Rang zwei in der Einlaufprüfung am Vortag gelang Yara Reichert in der Finalqualifikation der „DERBY Stars von Morgen“ nun der große Wurf: In der Dressurprüfung der Klasse S*** mit Piaffe und Passage sicherte sich die Landshuterin mit dem Oldenburger Wallach Force Majeure den Sieg – 71,316 Prozent. Der zehnjährige Nachkomme des Fürstenball OLD aus einer Sir Donnerhall-Mutter bestätigte damit eindrucksvoll seine Ausnahmeklasse. Force Majeure begeisterte mit einer Vorstellung voller Ausdruck, Elastizität und Dynamik. Schwungvoll in den Verstärkungen, kraftvoll in den Lektionen und stets mit beeindruckender Bergauftendenz ausgestattet, präsentierte sich der Rappe wie ein Pferd für den internationalen Grand Prix-Sport. „Forci“ vereint alles, was man sich von einem modernen Dressurpferd wünscht: enorme Präsenz, viel Mechanik und dabei eine bemerkenswerte Selbstverständlichkeit in den schweren Lektionen. Nachdem das Paar bereits am vergangenen Wochenende in seinem allerersten Start im Grand Prix direkt den Sieg feiern konnte, setzte Reichert nun das nächste Ausrufezeichen. Platz zwei fiel an Nicole Casper vom Gestüt Birkhof. Mit dem zehnjährigen Wallach Birkhofs Zabalou (v. Birkhof’s Zalando OLD x Sandro Hit) erhielt sie 69,053 Prozent. Rang drei sicherte sich Victoria Nielsen mit der zehnjährigen DSP-Stute Prinzessin Paula (Fürsten-Look) und 68,816 Prozent. |
| Nach Platz zwei gestern folgt heute der Sieg für Selina Söder im Preis der Roeckl Sporthandschuhe GmbH Im Preis der Roeckl Sporthandschuhe GmbH – CDI1* Intermediaire I – durfte sich Selina Söder über den Sieg freuen. Nachdem die Reiterin aus der Nähe von München am Vortag noch Platz zwei belegte, gelang ihr nun gemeinsam mit der zehnjährigen Hannoveranerin Shosholoza von Sir Donnerhall der Sprung an die Spitze des internationalen Starterfeldes. Mit einer harmonischen, ausdrucksstarken und sehr konstanten Vorstellung überzeugte das Paar die Richter und wurde mit 68,382 Prozent belohnt. Die Freude über den Erfolg war groß – nicht nur bei Selina Söder selbst. Am Rande des Vierecks fieberte auch Dressurreiter Raphael Netz mit und drückte seiner Lebensgefährtin in der ersten Reihe die Daumen. Am Ende freute sich der Weltcup-Finalist gemeinsam mit Söder über den verdienten Sieg. Auf Rang zwei platzierte sich Kathrin Sudhölter mit Meggle’s Long Island, einem 14-jährigen Oldenburger Hengst von Lord Loxley x Breitling: 67,677 Prozent. Platz drei fiel an Leonie Laugks und den zwölfjährigen niederländischen Wallach Jefferson (v. Jazz). Leonie Laugks (geb. Krull) ist seit November 2025 mit dem Dressurausbilder Dieter Laugks verheiratet. |
| Sieg für Mikka Roth im Preis von der Schwob Immobilien- und Finanzservice GmbH – CSI1* Im Preis der Schwob Immobilien- und Finanzservice GmbH, einer CSI1* Zwei-Phasen-Springprüfung, sicherte sich Mikka Roth den Sieg. Der erst 20-jährige deutsche Reiter, der im Januar den Nachwuchsförderpreis „Goldener Sattel“ in Leipzig gewann, pilotierte den neunjährigen gekörten Oldenburger Hengst Chartoonio PS (v. Chacco Blue) in beiden Phasen fehlerfrei. Damit setzte sich Roth, der als Talentpool-Athlet der Stiftung Deutscher Pferdesport gefördert wird, mit einer Gesamtzeit von 38,31 Sekunden an die Spitze des Klassements. Platz zwei fiel an den Schweizer Pius Schwizer, der mit Nadale van Dorperheide, einem 13-jährigen belgischen Wallach von Zilverstar T, ebenfalls zwei Nullrunden zeigte und nach 39,50 Sekunden ins Ziel kam. Rang drei belegte Mafalda Schröder. Die deutsche Amazone blieb mit dem 17-jährigen Hannoveraner Wallach Carracio (v. Calido I) ebenfalls in beiden Phasen ohne Fehler (39,72 Sekunden). |
