
Der FEI Eventing Nations Cup™ feiert sein 14-jähriges Jubiläum und kehrt 2026 zurück. Der Auftakt findet am 14. Mai im Gestüt Marbach (GER) statt. Die Serie präsentiert sich in einem neu strukturierten Format mit fünf Qualifikationsrunden, die vom 1. bis 4. Oktober 2026 im Finale in Boekelo (NED) gipfeln.
Das Format für 2026
Die Serie wird bei den Qualifikationsläufen auf CCI4*-S-Niveau und beim Finale auf CCI4*-L-Niveau fortgesetzt, verzichtet aber auf ein kumulatives Punktesystem über die gesamte Saison.
Das neue Format soll die Spannung wiederherstellen und die Vorhersagbarkeit bei der Ermittlung des Gesamtsiegers verringern, wodurch ein wettbewerbsfähigeres Finale entsteht.
Teams bestehen aus drei oder vier Kombinationen pro Wettbewerb, wobei die drei besten Ergebnisse in die Teamwertung einfließen. Nationen können an beliebig vielen Qualifikationsrunden teilnehmen, wobei ihre drei besten Ergebnisse für ihre endgültige Qualifikationswertung zählen.
Die zehn besten Nationen qualifizieren sich für das Finale, in dem alle Punkte auf null zurückgesetzt werden und alle Teams unter gleichen Bedingungen um den Serientitel kämpfen. Bei Punktgleichheit in der Qualifikation entscheidet die Nation, die an den meisten Qualifikationsrunden teilgenommen hat.
Die Szene wird beschrieben
Das Gestüt Marbach, Heimat des ältesten Staatsgestüts Deutschlands, ist zum ersten Mal Austragungsort eines FEI Eventing Nations Cup™ und wird sechs Nationen begrüßen, die um ihre ersten wichtigen Mannschaftspunkte kämpfen, sowie zwei weitere Nationen, die Einzelathleten ins Rennen schicken.
Am Mannschaftswettbewerb nehmen Österreich, Belgien, Frankreich, Schweden, die Schweiz und der Meister der Serie 2025, Deutschland, teil.
Dänemark und Ungarn werden jeweils einen Einzelstarter ins Rennen schicken: Der erfahrene dänische Athlet Peter T. Flarup reitet Gamegirl Impe, während Balázs Kaizinger und sein Pferd Herr Cooles Classico erneut die ungarische Flagge hochhalten werden.
Wer wird teilnehmen?
Deutschland, der amtierende Weltmeister im FEI Eventing Nations Cup™, geht als klarer Favorit in die Auftaktrunde der Serie 2026 und schickt ein beeindruckendes Team ins Rennen, angeführt von den amtierenden Olympiasiegern Michael Jung und Fischerchipmunk FRH.
Jung wird von Julia Krajewski, Ben Leuwer und Katharina Meyer unterstützt, die jeweils die Option auf zwei Pferde haben, sowie von Nina Schultes auf Grand Prix Iwest, Linus Weiss auf Astrello, Elena Dürr auf Flori G, Libussa Lübbeke auf Caramia FRH und Dirk Schrade auf Bacalar. Die Nationen haben bis zwei Stunden vor Beginn der Dressurprüfung Zeit, Änderungen an der Zusammensetzung ihrer Teams vorzunehmen.
Frankreich und die Schweiz verfügen jeweils über einen Pool von sieben bzw. sechs Athleten, aus dem sie auswählen können.
Das französische Kontingent umfasst Gireg Le Coz und Benjamin Massie mit jeweils zwei nominierten Pferden, Sebastien At mit Casanova du Frety und Damien Guérin mit Tael De Jauzif Z. Ebenfalls in der engeren Auswahl sind Chiara Autin mit Elegant de Bugeard, Julie Bilquez mit Brin D’Or Des Sources und Margaux Crouail, die mit Happy Love Koadig auf ihr Debüt in der französischen Nationalmannschaft hofft.
Die Schweiz schickt ein ähnlich starkes Aufgebot ins Rennen, angeführt von Felix Vogg, der zwischen Frieda – seiner Partnerin bei der FEI Vielseitigkeits-Europameisterschaft 2025 – und Colero, dem Sieger des CCI5* in Luhmühlen 2022, wählen kann. Ihm zur Seite stehen Philip Ryan mit Dream Point B und Camille Guyot mit Sunny For Game. Ihr Debüt im Nationenpreis geben Angelika Dubach mit zwei gemeldeten Pferden und Desirée Schmidt mit Fairy Tale B.
Schweden schickt ein eingespieltes und erfahrenes Team ins Rennen, alle vier Athletinnen haben ihr Land bereits bei bedeutenden internationalen Meisterschaften vertreten. Frida Anderson und ihre Olympia-Teamkollegin Sofia Sjöborg schicken jeweils zwei Pferde ins Rennen, während Louise Romeike mit ihrem Olympiapartner Caspian 15 antritt und Amanda Staaatm mit ihrem Europameisterschaftspartner Corboubet AT startet.
Belgien wird von Lara de Liedekerke-Meier angeführt, die zwischen den beiden selbstgezogenen Pferden Kiarado d’Arville und La La Land d’Arville wählen kann. Ihr zur Seite steht die erfahrene Athletin Karin Donckers, die zwischen ihrem Olympiapferd Leipheimer van ‚t Verahof und dem vielversprechenden Olympic de Muze wählen kann. Komplettiert wird das Team durch die Debütantinnen An-Sofie Coevoet mit Skylight und Valentine Emsens, die ebenfalls zwei Pferde für ihr Nationenpreis-Debüt zur Verfügung hat.
Österreich schickt drei Athleten ins Gestüt Marbach. Die langjährige Teamkollegin Lea Siegl kann zwischen ihrem Partner der FEI Vielseitigkeits-Europameisterschaft 2025, Van Helsing P, und dem aufstrebenden Watermill Giorgio RS wählen. Magdalena Zellhofer gibt mit zwei nominierten Pferden ihr Debüt im Senioren-Team, während Daniel Dunst mit seinem Europameisterschaftspartner Chevalier 97 Erfahrung mitbringt.
Die Bühne ist bereitet
Mit Anlagen, die jährlich über eine halbe Million Besucher empfangen, bietet das Gestüt Marbach den Pferdestars, die im Wettbewerb ihr Können unter Beweis stellen wollen, ein erstklassiges Umfeld. Die Bühne ist bereitet, die Athleten sind bereit, und der Countdown für den Start des FEI Eventing Nations Cup™ 2026 läuft.
Verpassen Sie keinen Augenblick der Action.
(Pressemitteilung FEI)
