Grenzenlose Spielfreude – Frauenpower und Hengste – Ahlmann Masters

(Reher) Ein nagelneuer Ebbe-Flutplatz, Zuschauertribüne, Ehrengastbereich, Spielwiese für Kinder, wachsendes Gras und die nächsten Vorhaben sind bereits sichtbar. Ahlmann Masters in Reher, das ist nicht so weit weg von der Elbe oder der Nordsee, ein selbstbewusster Titel und zudem offenkundig ein Fest für möglichst viele – Vereine, Feuerwehr, Reitclubs, Fussballer… Da hat es Ideen gesprudelt.

Schöne Premiere mit dem Chef – Dirk Ahlmann lud mit seinen Kindern zum Masters. Und versuchte sich im Bullriding… (Foto: BM)

Nehmen wir das Sportliche vom Samstag mal vorweg: Dänemarks Miamaja Lundblad und Crystal Blue haben den Großen Preis gewonnen – vor Teike Friedrichsen und Kasanga VA, sowie Pheline Ahlmann und Carlton SR. Wie sie noch Zeit für den Sport findet, neben den Gastgeberinnenpflichten, dürfte das Geheimnis der Tochter von Dirk Ahlmann bleiben. Erst danach folgten Jesse Luther, Niclas Aromaa, Christian Hess und Thore Stieper. Zuvor konnte Simon Heineke glänzen in einem klassischen S*-Springen mit der Holsteiner Stute Call me Pretty, die aus der Zucht und dem Besitz des Stall Moorhof stammt. Keineswegs der erste Erfolg der jetzt neun Jahre alten Comme il Faut Tochter. Zweite und Dritte wurde – wieder einmal – Tomma Thiesen mit Django Riff und Bert.

Sieg im klassischen S*-Springen mit Call me Pretty – Simon Heineke. (Foto: BM)

Zum Clou des Tages entwickelte sich das “Spiel ohne Grenzen” für das sich Vereine, Initiativen, die Feuerwehr  – kurz und gut: alle, die wollten – anmelden konnten. Dafür hatte Dirk Ahlmann ein Extra-Preisgeld ausgelobt und prompt hagelte es Anmeldungen. Aperol-Amazonen trafen im sportlich-brillianten Wettbewerb auf Jury, Dorfkinder e.V., Parcours-Team, Hof Ritters oder Fussballer – mit durchaus unterschiedlichen Begabungen. Man lernt nie aus: Der elektrische Bulle trägt einen Frauennamen “Casalia”, die Aperol-Amazonen verloren beim Gruppen-Ski ein winziges bisschen die Kontrolle. Noch verblüffender: Wenn Pferdezüchtern im Parcours  die ganz große Leistungsbereitschaft abhanden kommt oder Turnierleiter “Casalia” nicht “bändigen” können. Pardauz.

Die Hengste der Station – vom durchaus schon berühmten Cascadello bis zum jungen Calizio aus eigener Zucht wurden vorgestellt und ganz viele Gespräche geführt, gelacht und gefachsimpelt. Am Sonntag wird es in Reher bei Ahlmanns nicht ganz so hoch und so weit im Parcours, da geht es um L- und M-Springen und das sorgt insbesondere bei den Nachwuchsreiter/innen für helle Begeisterung… Die Nennzahlen unterstreichen es – auf dem schicken neuen Platz wollen alle auch mal reiten!

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