Das darf er sicherlich als “richtig gut gemacht” verbuchen: Moritz Treffinger, mit 22 Jahren der Jüngste Weltcup-Finalist Dressur in Fort Worth mit dem 17 Jahre jungen Oldenburger Hengst Fiderdance aus der Zucht von Ekkehard Friedrich in Melle, beendete den Weltcup Grand Prix auf Platz sechs und war damit bester Deutscher.

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Es ist das erste Weltcup-Finale für den Bereiter des Gestüts Bonhomme und es war eine absolut solide Runde, die Bundestrainerin Monica Theodoresu sehr gut gefiel: „Moritz hat eine fehlerfreie, sehr schöne und harmonische Runde mit Fiderdance zeigen können. Der Fuchs war schön in der Anlehnung und die Prüfung wirklich gelungen. Beim Rückwärtsrichten hätte er noch ein wenig länger stehen dürfen, wenn man etwas bemängeln möchte. Ich freue mich sehr für ihn und Moritz ist zu Recht auf Wolke sieben“, schloss die Bundestrainerin. Treffinger ist glücklich, eine “gute Visitenkarte” in der Prüfung abgegeben zu haben und freut sich nur auf die Kür. Die beginnt am Samstag um 19 Uhr Ortszeit, für europäische Verhältnisse also nach Mitternacht.
Für Raphael Netz und seinen 13 Jahre alten Dante Weltino-Sohn DSP Dieudonne lief es hingegen nicht ganz rund. Sie beendeten die Prüfung mit 67,891 Prozent, Platz zwölf im Gesamtergebnis und damit nicht das, was die beiden sich erhofft haben. Netz ist in der Kür um 19.41 Uhr Ortszeit an der Reihe, Treffinger und Fiderdance um 20.36 Uhr Ortszeit
Britin wird Favoritenrolle gerecht
Becky Moody (GBR) und ihr selbst gezogener Jagerbomb “lieferten ab” mit dem Sieg im Grand Prix (76,761 Prozent) und wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit dem einst von Emmelie Scholtens (NED) gerittenen Indian Rock sorgte der für die USA startende Christian Simonson auf Platz zwei für eine Überraschung. Bei allen Stärken, die der Hengst hat, schlichen sich gleichzeitig auch Fehler ein. Wrr sich erinnern mag: Indian Rock war einst in Neumünster im Weltcup das (erstaunlicherweise) einzige Pferd, das erkennbar versuchte in der Piaffe Last mit der Hinterhand aufzunehmen. Den dritten Platz holten sich Schwedens Patrik Kittel und Touchdown, die in Riad bereits das Weltcup-Finale gewonnen hatten.
