In Texas läuft es: vor den Weltcup-Finals Springen und Dressur stehen in Fort Worth die üblichen Regularien auf dem Programm und die erste Regel ist der Vet-Check – da müssen alle durch. Sieben Stunden Zeitunterschied liegen zwischen Deutschland und Fort Worth in den USA, soll heißen, wir sind hier den Texanern voraus. Erst nach dem Vet-Check ist “Familiarization”, also das Vertrautmachen der Pferde mit der Umgebung angesagt. Erste Posts verraten schon: alle very amused. Patrick Stühlmeyer und Pflegerin Claudia Werner strahlen förmlich in die Kamera, Baloutaire PS sieht aus wie immer.

Heute darf ab 14 Uhr Ortszeit Warm-Up in der Dickies Arena geritten werden. Willem Greve darf als erster rein – soll heißen, er und Pretty Woman van`t Paradijs N.O.P. drehen um 21 Uhr deutscher Zeit die ersten Runden, Rene Dittmer und sein Cody sind 19. auf der Liste, Patrick Stühlmeyer und Baloutaire PS (24), Daniel Deusser (26.) und Otello de Guldenboom, sowie Europameister Richrad Vogel (28.) und Gangster Montdesir folgen.
Genau 24 Stunden später steht dann die erste Springprüfung des Weltcup-Finals an und die hat schon Gewicht. Fünf Stunden nach den Springern beginnt der Grand Prix als Qualifikation des Dressur-Weltcups. Zum Draw, also der Auslosung ist noch nichts bekannt, den Vet-Check haben die Top-Pferde anstandslos passiert, allen voarn Becky Moody (GBR) und ihr Jagerbomb. Richtig viel Spring- und Dressurprogramm drumherum gibt es nicht in Texas – die Konzentration ruht auf den Weltcup-Prüfungen und den Rahmen schaffen Clinics, Dressurshows und zu Beginn auch die Eröffnungsfeiern.
