
Die Longines Global Champions Tour in Miami Beach setzte am zweiten Tag neue Maßstäbe und bot einen mitreißenden Nachmittag mit Weltklasse-Sport vor der unverwechselbaren Kulisse des Atlantiks. Die Stimmung am Strand war spürbar, und die ausverkauften Zuschauer erlebten einen spannenden CSI5* Prix Barnes (1,50 m), in dem Schnelligkeit und Nervenstärke den Wettkampf prägten.
Als der Druck stieg, zeigte die Deutsche Sophie Hinners eine spektakuläre Leistung. Mit Iron Dames Combella absolvierte Hinners den Stechen fehlerfrei und stoppte die Uhr in atemberaubenden 33,16 Sekunden. Mit absoluter Kontrolle und Souveränität setzte sie sich früh ein uneinholbares Ziel und sicherte sich so den Sieg und den Löwenanteil des Preisgeldes.
Nach ihrem Sieg sagte Sophie : „Ich bin so stolz auf Iron Dames Combella – sie ist auf diesem Niveau unglaublich konstant. Es war heute ein starker Wettkampf, und wir mussten wirklich hart um den Sieg kämpfen, aber hier in so einer tollen Location in Miami ganz oben zu stehen, macht ihn umso schöner. Sie stammt ja aus der Sweetnam-Familie, deshalb freut es mich auch sehr, dass Olivia Sweetnam heute Dritte geworden ist.“
Dicht dahinter lieferte der Brasilianer Eduardo Pereira de Menezes mit seinem H5 Kontador VDM eine Lehrbuchleistung ab. Mit einer flüssigen und effizienten Runde überquerte er die Ziellinie in 33,71 Sekunden und sicherte sich damit einen wohlverdienten zweiten Platz.
Die junge US-Amerikanerin Olivia Sweetnam setzte ihre starke Form diese Woche fort und sicherte sich auf Epic mit einer Zeit von 34,25 Sekunden den dritten Platz, womit sie ihren Status als einer der aufstrebenden Stars des Sports weiter festigte.
Die hohe Konkurrenz war im gesamten Wettbewerb deutlich zu erkennen. Die Kanadierin Erynn Ballard belegte den vierten Platz, gefolgt vom Belgier Pieter Devos auf dem fünften Rang. Die Schweizerin Jane Richard wurde Sechste, während die Britin Jessica Mendoza den siebten Platz erreichte, nachdem sie im Stechen einen Zeitfehler kassiert hatte. Abdel Said belegte den achten Platz, und Jack Whitaker komplettierte die Top Neun.
Der Parcoursdesigner Peter Grant hatte eine technisch anspruchsvolle Strecke mit engen Kurven und heiklen Linien entworfen, die selbst die erfahrensten Reiterpaare auf die Probe stellten. Nur eine kleine Gruppe schaffte es ins Stechen, wo letztendlich Sekundenbruchteile über die Podiumsplätze entschieden.
Abseits des Sports bewies der zweite Tag in Miami Beach einmal mehr, dass die Longines Global Champions Tour ebenso ein Lifestyle-Erlebnis wie ein Weltklasse-Sportevent ist. Die lebhaften VIP-Bereiche sprühten vor Energie und hießen ein internationales Publikum aus Gästen, Partnern und prominenten Persönlichkeiten willkommen.
Unter denjenigen, die die elektrisierende Atmosphäre genossen, war auch der weltbekannte DJ Afrojack, der im VIP-Bereich beim Geschehen beobachtet wurde und so zu der unverwechselbaren Verschmelzung von Sport, Musik und Miami-Glamour beitrug, die dieses legendäre Event auszeichnet.
Nachwuchstalent Jasper Bloomberg sorgte heute im CSI2* für Furore und sicherte sich auf seinem selbstgezogenen Pferd einen souveränen Sieg. Als jüngster Reiter in dieser Klasse tritt der Sohn von Georgina Bloomberg in ihre Fußstapfen und zeigte eine überzeugende und elegante Runde, die ihm den ersten Platz einbrachte.
Der zweite Tag neigt sich dem Ende zu, und die Vorfreude auf die Top-Wettbewerbe des Wochenendes steigt. Mit dem noch ausstehenden Longines Global Champions Tour Grand Prix von Miami Beach ist der Kampf um die Weltmeisterschaft 2026 noch lange nicht entschieden.
Da die Veranstaltung ausverkauft ist, haben Zuschauer die Möglichkeit, das Geschehen live und kostenlos vom Strand aus zu verfolgen, wo Sport und Spektakel an den Ufern von Miami Beach aufeinandertreffen. Von hochkarätigen Wettkämpfen bis hin zu einem unvergleichlichen gesellschaftlichen Leben verspricht die Longines Global Champions Tour ein unvergessliches Erlebnis zum Auftakt der Saison 2026.
