Dr. Julia zur Linden hat mit ihrem Oldenburger Wallach Baxter die Dressurprüfung Kl.S** die Hauptprüfung des Tages beim Turnierclub Maas J. Hell gewonnen. Der zehn Jahre alte Baxter v. Best of Gold “spazierte” am sichersten durch die Prüfung. Zur Linden startet für den Fehmarnschen RRV, ist also aus dem östlichen Schleswig-Holstein in den Südwesten gekommen und hat gleich zwei S-Dressuren gewonnen.

Ganz junge Kandidaten und Pferde und Reiter/innen auf dem Karriereweg prägten Tag eins des Clubturniers, das in Klein Offenseth auf der Hengststation Maas J. Hell Profis und Non-Professionals offen steht und guten Rahmenbedingungen die oberste Priorität einräumt. Schließlich ist noch kein/e Meister/in “vom Himmel gefallen” – der Weg ist lang.
Von Kl. A bis Kl. S** reichte das Programm und bescherte der Veranstaltung den Blick auf junge, talentierte Pferde. Etwa auf die Oldenburger Stute Nightlife K OLD, die Ausbilder Markus von Holdt (Bokel) in der Dressurpferdeprf. Kl. A mit der Note 8,06 auf Platz eins pilotierte und in der Dressurpferdeprf. Kl. L ebenfalls Platz eins belegte. Nightlife war vierjährig bereits Bundeschampionats-Kandidatin mit Jakob Schenk und stammt aus der Zucht von Beke Kock. Dicht dahinter folgte Ayverie, ebenfalls Oldenburger Stute mit Ken-Christian Horst (Heidberg) und Sabina Sievertsen_Nissen mit gleich zwei Pferden: die Hannoveranerin Dancing Queen GE und der Hannoveraner Fendrix SH.
Die Dressurturniere auf der Station sind wie ein Gradmesser und Wegbereiter. Alles ist “turnierlike” aufgebaut, aber ohne große und laute Geräuschkulisse und vielen Ablenkungen. Abgeritten werden kann draußen oder auch in einer zweiten Halle, immer aber ist Konzentration für Reiter/innen und Pferde möglich. Das erlaubt Erprobung und Dazu-Lernen für Zwei- und Vierbeiner und wird bei den Club-Turnieren gern genutzt.

