Wonderful dürften die Briten sagen, merveilleux (eventuell) die Franzosen: Mit einer 32,32 Sekunden schnellen und fehlerfreien Runde im Stechen hat sich der Team-Olympiasieger Scott Brash (GBR) mit der OS-Stute Hello Chadora Lady den Großen Preis des CSI5* im Grand Palais in Paris beim Saut Hermès gewonnen. Die 13 Jahre alte Chadora Lady entstammt der Zucht des Gestütes Lewitz und ist eine Tochter des Mecklenburger Hengstes Chacco-Blue.


Eine gute Sekunde langsamer kam der Schweizer Martin Fuchs mit dem Holsteiner Conner Jei ins Ziel. Der Connor-Nachkomme wurde von Gerhard Stamer gezogen. Zwei Niederländer folgten auf den Plätzen mit Harrie Smolders/ Mr. Tac und Willem Greve mit Grandorado TN N.O.P.. Greve schwimmt seit einigen Wochen bereits auf einer Erfolgswelle. Mit dem Großen Preis ging das internationale Turnier in einer der schönsten und ungewöhnlichsten Arenen Europas zuende.
Nur sechs Paaren gelangen im Umlauf fehlerfreie Runden, angetreten waren 50 Kombinationen. Für die deutschen Reiter/innen endete der mit 400.000 Euro dotierte Grand Prix Hermès im Umlauf. Daniel Deusser wurde mit Pepita van`t Meulenhof BR Elfter mit vier Strafpunkten. Philipp Weishaupt und Oreo D.R. sammelte acht Strafpunkte ein, Marcus Ehning – der nach seiner Verletzung erstmals wieder international gestartet ist und Priam du Roset ebenfalls und Kendra Claricia Brinkop kam mit Gatsby Le Magnific auf zehn Strafpunkte. Besser lief es für Weishaupt am Sonntagmorgen: Platz sieben im 1,50m-Springen mit Lady Concern du Rezidal.
