Dutch Masters – Richard Vogel und Steve Guerdat glänzen in den Brabanthallen

Zwei Namen fielen in den Brabanthallen beim The Dutch Masters in Den Bosch auf: Europameister Richard Vogel und der Olympiazweite Steve Guerdat (SUI). Namen mikt reichlich Promifaktor. Vogel feierte seinen dritten Sieg in den Brabanthallen im Borek-Preis (1,50m). Guerdat holte sich am Samstagabend den Audi-Preis (1,50m).

Katrin Eckermann und Dialou-Blue PS – bestes deutsches Paar im Audi-Preis. © www.sportfotos-lafrentz.de / Stefan Lafrentz

Der Audi-Preis beim Dutch Masters geriet im Finish üppig. Nicht weniger als sechzehn Paare qualifizierten sich in dieser 1,50-m-Springprüfung für das Stechen, und zehn von ihnen blieben erneut fehlerfrei. Am Ende war es Steve Guerdat mit Lancelotta, die die Konkurrenz überflügelten und laut Guerdat ist die 13 Jahre junge Wetsfalnestute Lancelotta (v. Falkenhof`s Lancer-Orlando) die Bestbesetzung für derlei Aufgaben.

Der Schweizer ritt ein extrem präzises und durchdachtes Stechen. „Es ist immer schön zu gewinnen, besonders nach einem guten Stechen“, sagte Guerdat im Anschluss. „Das Stechen ist der schönste Teil unseres Sports. Lancelotta ist im Stechen sehr angenehm zu reiten. Sie denkt mit, kann enge Wendungen machen und einen Galoppsprung weniger nehmen. So muss ich nicht auf die Konkurrenz achten. Ich mache mir meinen Plan und versuche, ihn bestmöglich umzusetzen. Heute hat sie sogar noch besser reagiert, als ich erwartet hatte.“ Beste Deutsche in Den Bosch: Katrin Eckermann mit der OS-Stute Iron Dames Dialou Blue PS (v. Diarado`s Boy-Chacco-Blue). Mit zwei fehlerfreien Runden unter den Top Ten auch Daniel Deusser mit Pepita van T Meulenhof BR. 

Vogel und Phenyo – sicherer Triumph

Es war der dritte Sieg für den Europameister Richard Vogel am gleichen Wochenende und und der vierte Triumph in diesem Jahr für Phenyo van het Keysersbos. Der Borek-Preis am Sonntagmorgen wurde in 35,02 Sekunden vom BWP-Hengst und seinem Reiter gewonnen, also klar vor Kevin Staut (FRA) und Kannonqulan (36,39). 

Hui – Richard Vogel und Phenyo van het Keyerserbos. © www.sportfotos-lafrentz.de / Stefan Lafrentz

„Wir sind 2026 bisher drei Turniere geritten und haben viermal gewonnen, das ist natürlich eine sehr schöne Statistik. Ich bin sehr froh, dass Phenyo in unserem Team ist. Er ist schnell, intelligent und immer hochmotiviert für jede Prüfung.“ Die Woche begann für das Paar nicht ganz reibungslos. „Am Anfang des Wochenendes hatten wir etwas Pech, aber gestern ist er schon sehr gut gesprungen. Heute war er in beiden Runden voll dabei und hat wirklich für uns gekämpft.“ Als letzter Starter konnte Vogel die Zeiten seiner Konkurrenten analysieren. „Ich habe gesehen, dass die Topzeit sehr schnell war, also wusste ich, dass ich alles geben musste. Zum Glück hat es gut geklappt.“ Viel Zeit, seinen Sieg zu genießen, hat Vogel jedoch nicht. „Noch einer“, wünscht sich Vogel mit Blick auf den Rolex Grand Slam am Nachmittag. „Das ist die Prüfung auf die wir alle gewartet haben. United Touch fühlt sich gut und frisch an, also ist das hoffentlich ein gutes Omen.“

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