Beat Mändli und Qoachella gewinnen Horseware Ireland CSI4* Grand Prix in Wellington

Er lebt und arbeitet bereits lange in den USA: Der dreimalige Schweizer Olympiateilnehmer Beat Mändli feierte mit Qoachella den ersten Sieg unter Flutlicht beim mit 215.000 US-Dollar dotierten Horseware Ireland CSI4* Grand Prix und krönte damit die zehnte Woche des Winter Equestrian Festival (WEF). Mändli gelang nach 20 Startern der erste fehlerfrei Ritt im Umlauf des Großen Preises. Vier weitere fehlerfreie Runden folgten, sodass es schließlich zu einem Stechen mit sechs Pferden und drei Olympiateilnehmern auf dem Podium kam. Darunter US-Amazone Laura Kraut mit Una Mariposa und der Kanadier Mario Deslauriers mit Genial de N`Neville als Zweitplatzierter.

Schweizer in den USA: Beat Mändli und Qoachella gewinnen den Großen Preis des CSI4* Wellington. (Foto: sportfot)

Nur zwei fehlerfreie Runden führten die Rangliste an – die erste davon gelang erneut Mändli. Er und die belgische Stute Qoachella (Mosito van het Hellehof x Ferro) setzten mit 38,16 Sekunden die Bestmarke. Als Letzter kehrte der kanadische Olympiateilnehmer Mario Deslauriers mit dem zehnjährigen Selle-Français-Hengst Genial de b’Neville, einem Sohn von Kapitol d’Argonne und im Besitz von Luja, LLC, zurück und erzielte in 38,71 Sekunden die einzige weitere fehlerfreie Runde. Ergebnisse hier.

Die schnellste Vierfehlerrunde gelang dem zehnjährigen Quadrado (Comme Il Faut 5 x Diamant De Semilly) mit dem Spanier Sergio Alvarez Moya im Sattel. Die Zeit von 36,01 Sekunden war die schnellste des Abends, doch ein Abwurf warf ihn auf den dritten Platz zurück. Auf Qoachellas Sieg angesprochen, ihren ersten internationalen Grand-Prix-Sieg, schwärmte Mändli von der Stute: „Das war erst ihr zweites Flutlichtspringen, und sie ging rein und begeisterte das Publikum. Sie ist ein fantastisches Pferd.“ Und weiter: „Sie ist sehr klug; sie weiß genau, worauf es ankommt und ist sehr vorsichtig. Sie weiß, was sie tut, ist aber gleichzeitig sehr gelassen“. Als einziger deutscher Reiter war Olympiasieger Christian Kukuk im Großen Preis mit Akarad Tiboli Z dabei, verpasste jedoch mit 12 Strafpunkten das Stechen.

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