Hengstkörung in Herning – Goldmedaille für Jupiter DWB

Am Donnerstag wurden die ersten Hengste auf der Dänischen Warmbluthengstschau in Herning gekört. Spring- und Dressurhengste präsentierten sich in der KRAFFT Arena M im Messezentrum in Herning, das zeitgleich auch Gastegeber des CSI/ CDI ist. Der Tag barg einen historischen Moment: Der Springhengst Jupiter DWB erhielt die Züchtermedaille in Gold – erst zum zweiten Mal in der Geschichte des Dänischen Warmbluts wurde diese Ehre einem Springhengst zuteil. Der Hengst war auf der Dänischen Warmblut-Elitefohlenauktion erworben worden.

„Vergoldet“ – Jupiter DWB in Herning geehrt. (Foto: ridehesten)

Die Selektion begann mit den fünfjährigen und älteren Springhengsten. Die Gruppe bestand aus sieben Fünfjährigen und zwei Sechsjährigen, die alle zuvor eine Leistungsprüfung bestanden hatten und somit zur Endkörung zugelassen waren. Die Hengste wurden zunächst unter ihren eigenen Reitern beim Springen vorgestellt und anschließend dem Publikum sowie dem Zuchtkomitee, bestehend aus Signe Wiese, Allan Blomgren, Bo K. Møller und Sprecher Johnny Hansen, ohne Sattel präsentiert.

Traditionsgemäß wurden die dänischen Hengste der Gruppe mit Züchtermedaillen ausgezeichnet. Vier Hengste erhielten Bronze, zwei Silber – und zum erst zweiten Mal in der Geschichte des Dänischen Warmbluts wurde einem Springhengst die Züchtermedaille in Gold verliehen. Die Goldmedaille ging an den Schimmelhengst Jupiter DWB, der im vergangenen Herbst seinen 20-Tage-Test gewonnen hatte. Jupiter DWB von Jewel`s Ask Z-Clearwater S wurde von Hans Jørgen Juhl gezüchtet und gehört der Stutteri Volstrup, Maigaard Horses und Stald RayPawers. Im Jahr 2024 wurde der Hengst in Dänemark gekört. In Herning wurde ihm nun auch noch die Elvin-Rasmussen-Trophäe verliehen und er wurde zum Siegerhengst der Gruppe gekürt. „Dieser Hengst ist von herausragendem Typ. Er zeigt eine wunderschöne Körperharmonie und einen beeindruckenden maskulinen Ausdruck. Er springt mit großem Vermögen, viel Kraft im Absprung und mit sehr korrekter Technik und schnellen Reaktionen“, kommentierte für die Körkommission Signe Wiese. Dem Pedigree von Jupiter DWB ist belgische, niederländische, aber auch deutsche Genetik zu entnehmen. Über die mütterllichen Großeltern Clearwater S und Queen Rubin 5 geht der Schimmel auf Holsteiner Genetik zurück (Coronado I und Quidams Rubin).

Wiese hob auch die Entwicklung hervor, die der Hengst seit seiner ersten Sichtung durch die Zuchtleitung im Alter von drei Jahren im Jahr 2024 durchlaufen hat. Damals wirkte er noch sehr unreif, beeindruckte aber bereits mit seinem Springvermögen.

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