WAHO-Trophy 2025: “Ratsch” und Nico Helta

WAHO-Trophy 2025 für Nico Helta (Warstein) und seinen arabischen Schimmel White Pablo. Der VZAP nominierte den 27-jährigen Distanzreiter und seinen Wallach für die Ausszeichnung. (Foto: Helta/ priv.)
WAHO-Trophy 2025 für Nico Helta (Warstein) und seinen arabischen Schimmel White Pablo. Der VZAP nominierte den 27-jährigen Distanzreiter und seinen Wallach für die Ausszeichnung. (Foto: Helta/ priv.)

(Seelze/ Warstein) Sie sind seit vielen Jahren ein echtes Dream-Team –  Nico Helta aus Warstein und der fast 20 Jahre alte White Pablo:  Deutsche Meister Endurance über 160 Kilometer im Jahr 2025 und dazu international platziert bei CEI (Distanzritten) in Samorin, Ermelo und Zutendaal. Nico Helta und White Pablo sind die Träger der WAHO-Trophy 2025. Diese Auszeichnung der World Arabian Horse Organization erfolgte auf Vorschlag und in Abstimmung mit dem VZAP e.V., dem nationalen Zuchtverband für Arabische Pferde. 

Die Nominierung des erfolgreichen DM-Paares war für den Verband “eine ganz klare und diskussionslose Angelegenheit”, wie die VZAP-Zuchtleiterin und -Geschäftsführerin Anja Daniels unterstreicht. Nico Helta und sein 1,44m großer Schimmel stehen nicht allein für Sporterfolge, sondern aus sicht des VZAP auch für gute und vielseitige Pferdehaltung  und -training und für alles, was Arabische Pferde auszeichnet – Charakter, Intelligenz, Menschenbezogenheit, Arbeitsfreude und gesundheitliche Härte. 

Wie der edle Araber zum Spitznamen kam…

Und für eine Spur Eigensinn: Der 2006 geborene Schimmel steht bei Distanzreiter/innen, Trainern, Freunden und Bekannten der Heltas in dem Ruf, eine ungewöhnliche Vorliebe für Kapuzen zu haben. “Er schleicht sich dann auch gewissermaßen an und – ratsch – ist die Kapuze weg”, so Nico Helta. Unterschiede hinsichtlich der Eigentümer macht der Schimmel nicht, was er haben will, versucht er sich zu holen. Ein Umstand, der ihm im Endurance-Umfeld den Spitznamen “Ratsch” eingetragen hat. Nico Helta schmunzelnd: “Es ist aber doch deutlich besser geworden in den letzten Jahren”. Soll heißen: Nicht mehr jede Kapuze ist gefährdet. Mit White Pablo ist Nico Helta in den Sport hinein gewachsen und schätzt seinen ehrgeizigen Sportpartner mit allen Eigenheiten. “Er ist nicht wirklich für Bummel-Tempo zu haben, er kämpft für mich und ist 

ehrgeizig. Manchmal ist er unterwegs auch guckig, das ist dann eben so. Ich merke jeden Tag und in jedem Wettbewerb, wie eng unsere Verbindung ist”. Ratsch ist “Persona Grata” im Stall und Sportpläne werden immer mit Blick auf seine Gesundheit und Motivation geschmiedet. Ein Ziel für 2026 ist erneut die Deutsche Meisterschaft Distanzreiten, allerdings nur, wenn wirklich alles passt.

White Pablo von Prozek/ Wioletta (Stutenlinie: Gazella 1840 – Wabaska 1974; Hengstlinie: Kuhailan Haifi db 1923) stammt aus bester Familie und wurde von Stefanie Krüsmann (Wuppertal) gezogen. Als knapp dreijähriges Pferd erwarb Pia Helta den patenten Schimmel, die Mutter von Nico Helta. “Meine Mutter hat mich früh auf ein Shetlandpony gesetzt und reiten habe ich dann auf ihrem Araber gelernt”, erläutert der 27-jährige seine Verbindung zu Arabischen Pferden, die bis heute sein Leben und den Ausbildungs- und Trainingsbetrieb in Niederbergheim bei Warstein prägt. Details zu den beiden Preisträgern, zu Pferden und Training sind auch unter https://nicohelta-pferdesport.de/ zu finden.

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