Das aufstrebende Duo Jordan LaPlaca und Gold glitzert in der Plus-70% Grand Prix Special bei AGDF

Jordan LaPlaca & Gold Play. Foto ©Centre Line Media
Jordan LaPlaca & Gold Play. Foto ©Centre Line Media

Im zweiten CDI Special überhaupt für Gold Play entlockte Jordan LaPlaca (USA) dem unerfahrenen elfjährigen Wallach eine ruhige, harmonische und souveräne Leistung und erzielte damit am Samstag im Dutta Corp CDI3* Grand Prix Special die erste CDI-Wertung von über 70 % für das Duo.

Ihr internationales Debüt auf der großen Tournee gaben sie im Februar 2026 und nur einen Monat später standen sie während der siebten Woche des zwölfwöchigen Adequan® Global Dressage Festival (AGDF) in Wellington, Florida, gleich zweimal ganz oben auf dem Treppchen.

Es war ein US-amerikanischer Dreifachsieg: Der Lokalmatador Kevin Kohmann – geboren in Deutschland, wechselte 2021 das Land, um unter der gleichen Flagge wie seine Frau Devon Kane zu reiten – belegte den zweiten Platz. Er erreichte mit dem 15-jährigen Floriscount-Wallach Famous von Equine Law Group 68,34 %. Bianka Berktold und ihre 13-jährige Charmeur-Stute Imperial, die als zweite im Achterfeld an den Start ging, sicherten sich mit 66,298 % den dritten Platz.

LaPlaca und Gold Play lagen mit ihrer Wertung bei rund 72 %, doch Fehler in beiden Reihen der Einmalwechsel führten zu Wertungen bis zu 3,5 Punkten und drückten die Gesamtwertung deutlich. Seine Höchstwertung von 72,447 % erhielt er von der erfahrenen deutschen Richterin Katrina Wüst, was auf das beträchtliche zukünftige Wertungspotenzial des Wallachs (Grey Flanell x Sir Donnerhall II) hindeutet. Ihre Endwertung von 70,425 % übertraf ihr einziges anderes CDI Grand Prix Special-Ergebnis um mehr als zwei Prozentpunkte.

„Über 70 % zu kommen, war einfach unglaublich!“, schwärmte die Trainerin aus Connecticut, die selbst FEI-Fahrerin ist und deren Pferde ebenfalls von einer umfassenden Ausbildung profitieren. „Man strebt immer danach, besser zu werden, und wenn sich das erst einmal einstellt, ist es umso befriedigender. Das ist erst der Anfang dessen, was dieses Pferd meiner Meinung nach leisten kann.“

„Er vertraut mir blind, und ich vertraue ihm“, fuhr er fort. „In dieser Saison habe ich im Parcours immer mehr Vertrauen zu ihm aufgebaut. Ich habe ihn seit seiner Kindheit [nachdem ich ihn als Vierjährigen auf Hof Kasselmann in Deutschland gefunden hatte], aber im großen Parcours zu stehen, ist eine ganz andere Welt. Ich hatte noch nie eine so enge Bindung zu einem Pferd wie zu ihm. Wenn er in die Piaffe/Passage geht und merkt, dass es jetzt losgeht, habe ich das Gefühl, die Zeit steht still. Das ist etwas ganz Besonderes an einem Pferd.“

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