Isabell Werth und Jordan LaPlaca erzielen persönliche Bestleistungen beim Grand Prix zum Auftakt der AGDF 7 in Wellington

Isabell Werth & Special Blend 3. Foto ©Centre Line Media
Isabell Werth & Special Blend 3. Foto ©Centre Line Media

Die unbestrittene Weltkönigin der Dressur, die zwölffache deutsche Olympiasiegerin Isabell Werth, feierte am Eröffnungstag der siebten Woche des Adequan® Global Dressage Festival (AGDF) 2026 im Zen Elite Equestrian FEI Dressage World Cup™ Grand Prix einen fulminanten Auftritt in Florida. Ihr mit Spannung erwarteter Ritt auf dem elfjährigen Special Blend 3-Wallach von Helgstrand Dressage wurde trotz des Verlusts eines Vorderhufeisens im ersten verstärkten Trab mit 73,13 % und der Siegerdecke belohnt.

In einem wahrhaft internationalen Wettbewerb belegten Reiter aus sechs verschiedenen Nationen die ersten sechs Plätze. Der Ecuadorianer Julio Mendoza Loor kam Werth an der Spitze der Rangliste am nächsten. Er ritt seinen und seiner Frau Jessica Mendoza gehörenden 15-jährigen Bretton-Woods-Wallach Jewel’s Goldstrike – den er auch bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris ritt – und erreichte 71,196 %. Das Ergebnis wäre höher ausgefallen, hätte ihm nicht ein kostspieliger Fehler bei den Doppelwechseln unterlaufen. Die kanadische Olympiateilnehmerin Brittany Fraser-Beaulieu belegte mit Jaccardo, dem 12-jährigen Hengst (Desperado x Jazz) von Jill Irving, mit 70,761 % den dritten Platz.

„Ich habe erst den Zügel und dann das Hufeisen verloren, was ziemlich lustig war, aber Special Blend hat sich wirklich super geschlagen“, schwärmte Werth, die zuletzt vor 15 Jahren in Wellington mit ihrem Olympiasiegerpferd Satchmo angetreten war. Die Tribünen waren bei ihrer Rückkehr am Donnerstag wieder voll besetzt. „Es ist schön, so herzlich empfangen zu werden, von so vielen freundlichen Menschen. Ich hatte nicht mit so einer positiven Resonanz gerechnet, deshalb ist es toll, das zu spüren, und wirklich aufregend.“

Zu ihrer Entscheidung, Special Blend, das jüngste Pferd im elfköpfigen Starterfeld, mitzunehmen, fügte sie hinzu: „Er ist wirklich zuverlässig, verträgt sich gut und ist unkompliziert. Nichts im Turnieralltag bringt ihn aus der Ruhe. Gestern Abend habe ich ihn etwas unter Flutlicht trainiert, und er war etwas angespannt, aber er hat sich beruhigt, und ich war heute Morgen sehr zufrieden. Das Abreiten lief super, und ich hatte das Gefühl, dass er in der Arena viel entspannter war. Er hat in Piaffe und Passage echte Glanzleistungen gezeigt, und die Galopparbeit war durchweg schön. Ich konnte auf der letzten Mittellinie jubeln und die Prüfung sehr leichtfüßig beenden, was schön anzusehen und zu spüren ist.“

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