Das CHI Genf lehnt die Anti-SSR-Initiative ab

Dries Degrieck (BEL) in Genf. (Foto: Massimo Argenziano/ FEI)

Am 8. März steht nicht nur die Zukunft der Schweizerischen Rundfunkgesellschaft (SRG SSR) auf dem Spiel, sondern auch die des Schweizer Sports. Durch eine drastische Kürzung des SRG-SSR-Budgets verliert der Sport seine Bühne, seine Sponsoren, sein Publikum und seine Sichtbarkeit, was schwerwiegende Folgen für die nächste Generation von Athleten und die Vielfalt des Schweizer Sports hätte. Aus diesem Grund lehnt das CHI Genf die Anti-SRG-SSR-Initiative ab, über die die Schweizer Bevölkerung am 8. März abstimmen wird.

Im vergangenen Dezember gründeten Swiss Top Sport und Swiss Olympic in Zusammenarbeit mit verschiedenen Sportverbänden und Veranstaltern, darunter die Internationale Pferdeschau Genf (CHI Genf), das Sportkomitee gegen die Initiative zur Änderung des Sozialgesetzbuches (SRG SSR). Zahlreiche prominente Persönlichkeiten der Schweizer Sportwelt schlossen sich dieser Initiative an, um die Bedeutung des SRG SSR für den Sport hervorzuheben und ihren Widerstand gegen die Initiative zum Ausdruck zu bringen. Zu den führenden Unterstützern der Initiative zählen Marco Odermatt, Olympiasieger und dreifacher Weltmeister im alpinen Skisport; Camille Rast, ebenfalls Weltmeisterin im alpinen Skisport und Amateurreiterin – und begeisterte Zuschauerin der 64. Internationalen Pferdeschau Genf im vergangenen Dezember! – sowie Lia Wälti, Kapitänin der Schweizer Frauen-Fußballnationalmannschaft. Der Reitsport ist ebenfalls stark vertreten, unter anderem mit Martin Fuchs, Vizeweltmeister und Europameister, sowie der Präsidentin des CSIO St. Gallen, Nayla Stössel, und dem Geschäftsführer von Swiss Equestrian, Michel Sorg, nicht zu vergessen natürlich das Organisationskomitee des CHI Genf mit seiner Geschäftsführerin Sophie Mottu Morel und seinem Sportdirektor Alban Poudret.

Die Schweizerische Rundfunkgesellschaft (SRG SSR) sendet jährlich durchschnittlich rund 9.000 Stunden Live-Sport. Rund dreißig verschiedene Sportarten werden regelmäßig im Fernsehen, per Streaming oder im Radio übertragen, ganz zu schweigen von den zahlreichen Beiträgen für die verschiedenen Programme. Von Athletissima und der Tour de Romandie bis zur Eishockey-Weltmeisterschaft und natürlich großen Reitturnieren wie dem Internationalen Reitturnier Genf (CHI Genf), dem Weltcup-Finale in Basel im vergangenen Jahr und dem CSIO in St. Gallen werden diese Veranstaltungen in allen Landessprachen und in allen Regionen übertragen. Mehr als die Hälfte dieser Sendezeit entfällt auf Sportarten, die nicht im Fokus der Medien stehen. Dies ist in Europa einzigartig.

Würden die finanziellen Mittel der Schweizerischen Rundfunkgesellschaft (SRG SSR) gekürzt, könnte die Übertragung großer internationaler Wettbewerbe – von der FIFA-Weltmeisterschaft über die Grand-Slam-Turniere im Tennis bis hin zu den Olympischen Spielen – schrittweise ins Pay-TV verlagert werden. Weniger populäre Sportarten würden nicht mehr im Schweizer Fernsehen übertragen, was unweigerlich dazu führen würde, dass die Aufmerksamkeit für Schweizer Sportler allmählich schwindet. Weniger Sichtbarkeit, weniger Sport, weniger Erfolge für die Schweiz.

Sport weckt unvergleichliche Emotionen und vereint unser Land über Sprach- und Regionalgrenzen hinweg. Wenn die Schweiz ihre Siege feiert, feiert sie gemeinsam. Diese Momente der Emotion und der gemeinsamen Freude sind nur möglich, weil die Schweizerische Rundfunkgesellschaft (SRG SSR) sie für alle zugänglich macht.

Diejenigen, die den Sport lieben, sagen Nein zur Anti-SSR-Initiative.

Weitere Informationen: comitesportif.ch / Direkter Link zu den Unterstützern des Komitees

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