Den Schlusspunkt unter die Doha Equestrian Tour in Qatar hat der Brite Scott Brash mit Hello Jefferson im Großen Preis gesetzt. In 52,97 Sekunden gewann der Mannschafts-Olympiasieger mit seinem Olympiapferd im riesigen Stadion in Doha das Top-Ereignis am Samstag vor Megane Moisonnier (FRA) und Crooner Tame. Im Großen Preis des CSI3* setzten Janne Friederike Meyer-Zimmermann/ Iron Dames High Level und Philipp Weishaupt mit Callao L die besten deutschen Marken.

Brash hat bei der Doha Equestrian Tour damit zum zweiten Mal binnen einer Woche einen hoch dotierten Großen Preis gewonnen. Vor einer Woche mit Hello Mango, jetzt mit Hello Jefferson, der wie etlich Kollegen in den Boxen der Brash-Ställe Lady Pauline Harris und Lady Pauline Kirkham gehört. Beide Damen sollen übrigens selten Lust haben, ein Pferd zu verkaufen… 195.000 Euro war der erste Platz in Großen Preis beim H.H. The Father Amir`s Prix wert. Bester deutscher Reiter war Philipp Weishaupt mit dem belgischen Hengst Oreo D.R. auf Rang vier und für diese Platzierung dürfen die Beerbaum Stables immerhin noch 65.000 Euro Preisgeld verbuchen. Das zweitbeste deutsche Paar in der Prüfung waren Mastermind RL und und Torben Köhlbrandt auf dem neunten Platz. Max Kühner und Greece, die bereits auftrumpfen konnten und Meyer-Zimmermann mit Cellagon Cascais, die sich am vergangenen Samstag platzieren konnte, blieben ohne Fortune.
Philipp Weishaupt hatte bereits zuvor im Drei-Sterne-GP mit dem westfälischen Schimmel Callao L Platz drei belegt. Callao L konnte bereits beim Auftakt des vierten Tourturniers gewinnen. Noch vor Weishaupt wurde Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit der Holsteiner Stute Iron Dames High Level Zweite. Schneller als die beiden deutschen Nationenpreisroutiniers war nur Abdullah Al Sharbatly aus Saudi-Arabien mit Quisandro. Alle Resultate hier.

