DSP – Elf Prämienhengste im Springen, neun Prämierte in den Dressur

Gleich elf Prämienanwärter sah die Körkommission in München bei den DSP Hengsttagen im Springlot, neun Kandidaten sprach man eine Prämie im Dressurlot zu. Nach drei Tagen genauer Prüfung, konzentrierten Hinschauens und vielen Eindrücken liegt das Körergebnis der 23. Hengsttage vor. Und zu tun gab es reichlich, denn rund 90 Hengste traten in Riem auf der Olympiareitanlage der bayerischen Landeshauptstadt zum wichtigsten Ereignis ihrer noch sehr jungen Laufbahn an.

DSP-Hengsttage – Prämienhengst von Zackerey-Fürst Heinrich. (Foto: DSP/ H. Fischer)

Abends wurde es, nachdem das Körprocedere endlich beendet werden konnte, richtig festlich-fröhlich in München. Der Gala-Abend ist ein Zuschauermagnet, in der Halle wurde es brechend voll für die renommierten Hengste. Das wissen auch Hengsthalter und deswegen folgt man dem Ruf des DSP gern. Früher war das auch mal am anderen Ende der Republik beliebt, aber Gala-Abend leistet man sich in Holstein schon lange nicht mehr, ganz gleich ob nun mit bunten Schaubildern oder einfach renommierten Hengsten. Verdiente Vererber wie Marburg`s Floricello erhielten in München den Titel Elitehengst. Der 18 Jahre alte Floricello stellte selbst Söhne in der diesjährigen Körung. Dazu gesellten sich die Hengste Gut Wettlkam`s Erste Sahne, Gut Wettlkam`s Feliciano und Tesino RS OLD. Eine schicke Quadrille verzauberte: die HuLG Neustadt-Dosse, Schwaiganger und Marbach, sowie das Landgestüt Moritzburg stellten ausgewählte Hengste vor. Kurz und gut: ein runder Abend zum Thema Pferd.

Zum Prämienlot bei den Springhengsten zählen Nachkommen von Chacco-Blue, Cornet Obolensky und Cornet`s Balou, Diamant de Semilly, Emerald van het Ruytershof, Heartbreak –  praktisch Klassiker, was die Väter anbelangt. Aber auch je ein Sohn des Denzel, Martini VDL, Million Dollar, Rob Roy vd Bisshop und Zirocco Blue – letzterer übrigens mit einer Askari-Tochter angepaart. Insgesamt erhielt 36 Hengste in diesem Lot ein positives Körurteil. Ganz schön viele.

Bei den Dressurkandidaten gab es für 28 Hengste ein positives Körurteil und Prämien sprach die Kommission für einen Nachkommen des Total Hope aus einer Halbblutstute, für Söhne von Dutch Dream, Feliciano und Fusinonist, Global Player, Juwel und Energy aus. Auf der Mutterseite dominierend – die soliden Dressurabstammungen. Ein Prämienhengst fiel besonders angenehm auf: ein Sohn des Zackerey aus einer Fürst Heinrich-Mutter, aus der Zucht und dem Besitz von Heinrich Ramsbrock. Zwei weitere Zackerey-Söhne wurden ebenfalls gekört. Am Samstag wird die Frage beantwortet, wer die Siegerhengste sind und dann geht es in die Auktion.

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