Mit einem Doppelerfolg für zwei britische Reiter und Platz drei für Thailand ist der Große Preis des H.H. The Father Amir`s Prix 2026 zu Ende gegangen. Harry Charles mit dem OS-Wallach Casquo Blue und Scott Brash mit Hello Folie, das sind klingende Namen, nicht erst seit dem Olympia-Sieg der Briten 2024. Eine Überraschung allerdings ist Platz drei mit der 29 Jahre alten Janakabhorn Karunajadhaj.

Mit Maxwin Kinmar Bespoke einem zehn Jahre alten Irish Sport Horse blieb die junge Thailänderin zweimal fehlerlos und mit 40,14 Sekunden Drittschnellste beim CSI4* in Doha. Ein Blick in die FEI-Biographies verrät: Schon vor zwölf Jahren – mit gerade mal 17 Lenzen traute sich Karunajadhaj im britischen Hickstead ins Derby – als erste Asiatin überhaupt. 2018 war sie bei den Weltreiterspielen in Tryon dabei und qualifizierte sich auch für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Im Jahr 2025 gab es eine ganze Reihe zweistelliger Platzierungen für die Thailänderin und Bespoke und jetzt beim ersten internationalen Start 2026 Platz drei in einem CSI4* Grand Prix.

Der britische Doppelerfolg schließt an Platz drei für Sienna Charles am Samstag in Doha an. Die kleine Schwester von Harry Charles hatte es vorgemacht, der Bruder zog mit dem Sieg im Großen Preis – immerhin 60.000 Euro Preisgeld wert – nach. Partner des Erfolg war der im Gestüt Lewitz gezogene, gerade 16 Jahre alte Casquo Blue von Chacco-Blue-Carthago Z. Teamkollege Scott Brash saß im Sattel der Irish Sport Horse-Stute Hello Folie, zehn Jahre alt, von Luidam-Diamant de Semilly und im Besitz der beiden Mäzeninen Lady Harris und Lady Kirkham. Leider am Stechen vorbei mit einem Fehler sprangen Philipp Weishaupt und der gerade elf Jahre alte BWP-Hengst Oreo D.R. und auch Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit dem DSP-Hengst Cellagon Cascais, der übrigens ihrem Vater Friedrich Meyer gehört. Philipp Weishaupt verbuchte mit Platz drei für den neun Jahre alten Westfalen Callao L im Zwei-Sterne-Grand Prix eine Platzierung auf dem Podium. Das Zwei-Phasen-Springen (1,45m) zuvor gewann erneut der Italiener Emanuele Gaudiano mit dem Mecklenburger Hengst Vasco von Vivant-Chacco-Blue. Alle Ergebnisse hier.
