Gahlen 2026 – Erstes S-Springen entschieden

Thomas Holz ist der Sieger des ersten S*-Springen beim Hallenturnier des rheinischen RV Lippe-Bruch Gahlen. Der Springreiter startet für die RSG Gnadental in Baden-Württemberg und war im klassischen schweren Springen mit der KWPN-Stute Joberlina-W in 56,37 Sekunden am schnellsten und fehlerfrei “fertig” mit dem Parcours. Damit war der Springreiter schneller, als der bekannteste Reiter unter den Top-Ten, Benjamin Wulschner, der sich ebenfalls aus Baden-Württemberg auf den Weg ins Rheinland gemacht hat und mit Chanetto PS aus dem Gestüt Lewitz Platz fünf belegte.

Beliebt im Rheinland und der erste große Treffpunkt für Pferdefans – das Hallenturnier in Gahlen. (Foto: Archiv Große-Feldhaus)

Hinter dem Sieger reihte sich Vivien Schauren (PSV Wiedenbrück) mit der westfälischen Stute Donna Cara F ein. Matthias Odenthal (RFV Overath) wurde  mit Chloe B Dritter. Gahlens Hallenturnier ist national ausgeschrieben, zieht naturgemäß aber etliche Reiter/innen aus der Region Rheinland und Westfalen an. Die Ausschreibung erlaubt einen guten Einstieg ins Sportjahr und den passenden Auftakt, bevor es international losgeht. Und das ist schon am zweiten Januarwochenende vom 7. – 11. Januar beim CSI Neustadt-Dosse der Fall, dort will auch Gahlen-Gast Tom Schewe, Deutscher Vizemeister 2025 durchstarten.

Den Großen Preis von Gahlen gibt es traditionell am Samstagabend und vorher feiert man in Gahlen auch noch das 30-jährige Jubiläum. In rund drei Jahrzehnten hat der Verein die Veranstaltung akribisch weiter entwickelt, immer wieder angepasst und auf gute Unterhaltung für das Publikum geachtet. Immerhin dienen die Einnahmen auch Investitionen in die Anlage und der Förderung der Jugendarbeit, jede gute Idee, die auf fruchtbaren Boden fällt ist da willkommen. Und manchmal verabschiedet man sich auch von Projekten, wenn auch nicht unbedingt für immer: Die Indoor-Vielseitigkeit findet aktuell nicht mehr statt, auch die Hengstschau am Sonntagmorgen gibt es nicht und das vor wenigen Jahren initiierte Mannschaftsspringen der Kreisreiterbünde ist (vorläufig) wieder Geschichte. Der Sonntag übrigens gehört vollständig den Amateuren mit vier Prüfungen.

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