Mit 73,913 Prozent hat die Belgierin Larissa Pauluis mit dem 15 Jahre alten Flambeau den Weltcup-Grand Prix in Mechelen gewonnen. Reife und Routine setzten sich damit durch vor dem zehn Jahre alten Djembe de Hus OLD, den Europameister Justin Verboomen in Mechelen präsentierte und mit dem Damon Hill-Sohn aus einer Argentinus-Mutter Zweiter wurde (73,065). Der Portugiese Joao Pedro Moreira und Drosa Fürst Kennedy OLD wurden Dritte (72,544).

Djembe de Hus OLD aus der Zucht von Xavier Marie (Haras de Hus) hat zuletzt in Troisdorf im Oktober sowohl den Grand Prix, als auch den Spezial gewonnen und hat alles mögliche, nur keine Weltcup-Erfahrung. Der Fuchs stammt aus der Oldenburger Stute Elfe von Argentinus, Hannovers Vorzeigehengst mit 100 gekörten Söhnen und einer üppigen Reihe von internationalen Springpferden. Aber auch 14 Grand Prix Pferde im Dressurviereck gibt es und den westfälischen Vater Damon Hill, der 14 Medaillen bei Championaten, hauptsächlich mit Helen Langehanenberg gewann. Mechelens internationales Turnier ist die fünfte Station des Dressur-Weltcups und zog 15 Paare an, also genau soviele, wie auch in der Kür starten dürfen. Die folgt nun am Montag ab 10.30 Uhr in der Nekkerhal in Belgien. Eröffnet wird die Weltcup-Kür von der einzigen deutschen Starterin Ingrid Klimke mit der 13 Jahre alten Hannoveraner Stute First Class aus der Zucht von Jan-Peter Hartlef. Im Grand Prix landete das Paar aus Münster auf dem 12. Rang mit 67,696 Prozent. Zu den Pluspunkten der Stute zählte der starke Schritt und der kadenzierte, leichfüssige Trab, sowie die korrekten Galoppwechsel. So ganz und gar schien First Class aber noch nicht im Turniermodus angekommen zu sein.
