Louisdor-Preis 2025: Viva Gold und Isabell Werth siegen im Finale

Isabell Werth und Viva Gold OLD entschieden das Finale des Louisdor-Preises in Frankfurt für sich. Foto: S. Lafrentz
Isabell Werth und Viva Gold OLD entschieden das Finale des Louisdor-Preises in Frankfurt für sich. Foto: S. Lafrentz

„Er wird nichts falsch machen, im Zweifel bin ich es“, sagte Isabell Werth vor der Prüfung mit dem Oldenburger Vivaldi-Sohn Viva Gold OLD. Tatsächlich präsentierte sich der neunjährige Hengst als Musterschüler und siegte mit 75,62 Prozent deutlich  – trotz eines holprigen Starts in die Einerwechsel auf der Diagonalen. Auf den zweiten Platz ritt Thomas Wagner seinen Escolar-Sohn Escolar’s Emil mit 72,38 Prozent. Über Rang drei durfte sich Benjamin Werndl mit seinem auffälligen Hannoveraner Fuchs Quick Decision freuen. 

Isabell Werth stellt Viva Gold seit Mai dieses Jahres auf Turnieren vor. Sie beschreibt den Hengst als außergewöhnliches Talent, das alles mitbringt, um ein Championatspferd zu werden. Im Vergleich zu ihren bisherigen Louisdor-Final-Siegern sei Viva Gold, der aus der Zucht von Christine Arns-Krogmann stammt, der Meisttalentierte. 2010 konnte sie die Prüfung mit El Santo gewinnen, fünf Jahre später mit Emilio, nun der Sieg für Viva Gold. Dr. Dietrich Plewa, der die Prüfung kommentierte, lobte die Piaffen und Passagen des Hengstes. Für sein noch junges Alter wirke der Hengst sehr souverän, betonte auch Isabell Werth

Auf den zweiten Platz ritt Thomas Wagner den im Rheinland gezogenen zehn Jahre alten Escolar’s Emil. Die beiden sammelten unter anderem in ihren Passagen als auch in den Traversalen Noten im 8-er Bereich und überzeugten insgesamt durch die harmonische Vorstellung. Für Benjamin Werndl und seinen Quick Decision aus Hannoveraner Zucht bedeuteten 70,66 Prozent den dritten Platz. „Das Pferd hat sehr überzeugt durch seinen Gehorsam und sein Vertrauen, das der Reiter ihm vermittelt. Das Vertrauensverhältnis wurde im Laufe der Prüfung sichtbar. Das Pferd hat sich an die Reiterhand gedehnt und ist vertrauensvoll an das Gebiss herangetreten“, betonte Dr. Dietrich Plewa. „Die letzte Mittellinie hat mich über das Jahr beschäftigt. Die Schlusslinie heute war mein Highlight an diesem Wochenende, weil die Übergänge zwischen Piaffe und Passage so viel besser gelungen sind. Wie ich das nun auf allen Linien hinbekomme, ist meine Tüftel-Aufgabe für den Winter“, erklärte Benjamin Werndl. Er freute sich, dass sein Pferd ihm so sehr vertraue und möchte zudem weiter an der Feinabstimmung arbeiten. 

Platz vier mit 70,36 Prozent gab es für Katharina Hemmer und Special Gold PCH, der ebenfalls aus der Zucht von Christine Arns-Krogmann stammt und ein Sohn der berühmten Weihegold ist. Auch diesen beiden attestierte Dr. Dietrich Plewa bereits eine hohe Souveränität und eine tolle Ausbildung. Special Gold PCH steht seitdem er fünfjährig ist im Beritt von Katharina Hemmer. „Ich habe ihn fünfjährig übernommen und bin total überzeugt von ihm. Als ich ihn das erste Mal longiert habe, habe ich bereits gesehen, dass er alles mitbringt“, schwärmte Katharina Hemmer über ihren Special Gold.Die Prüfung richteten Katrina Wüst, Henning Lehrmann, Ulrike Nivelle, Alice Schwab und Dr. Evi Eisenhardt. fn-press/sag

2026 finden folgende Stationen des Louisdor-Preises statt:

  • 22. bis 26.04. Hagen – Horses & Dreams
  • 13. bis 17.05. Hamburg – Deutsches Spring- und Dressur Derby
  • 30.07. bis 02.08. Donzdorf – Dressur-Tage Gestüt Birkhof
  • 04. bis 06.09. Pinneberg – Anakenenhof
  • 08. bis 11.10. Guxhagen-Dörnhagen
  • 16. bis 20.12. Frankfurt – Finale – Festhallen Reitturnier

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