Der Exell-Express rauscht weiter – Victor Bettendorf gewinnt drittes großes Springen und John Whitaker kanns nicht lassen..

Londons berühmtes Hallenturnier hat einen neuen Helden: Victor Bettendorf heißt er, ist zum ersten Mal dabei und gewinnt jeden Tag ein großes Springen. John Whitaker reiht einen weiteren Sieg in seine Erfolgsliste ein und London hat einen weiteren wohlbekannten Helden – Boyd Exell. Mr. Master of Faster gewann die erste Runde des Vierspänner-Weltcups: Same procedere as every year…

Six Bar mit zwei Kolegen gewonnen – John Whitaker und Sharid. (Foto: LIHS/ Peter Nixon)

Am ersten Tag das Christmas Speed Stakes, am zweiten Tag das Christmas Cracker und am Samstag das Reindeer Speed Stakes: der Luxemburger Bettendorf und seine Pferde fühlen sich offenbar pudelwohl im ExCel-Ausstellungsgelände in den Docklands. Cancun Torel Z heißt die 14 Jahre junge Zangersheider Stute, die dem 35-jährigen Springreiter den Sieg im dritten großen Springen bescherte. In 58,34 Sekunden war der Job “erledigt” und Jack Whitalker musste sich mit Valmy de Lande mit dem zweiten Platz begnügen. Kleiner Trost für die Briten: Im Six Bar zuvor konnten Sebastian Hughes mit Colorado Volo und Altmeister John Whitaker mit Sharid, sowie Max Kühner mit EIC Cooley Jump the Q glänzen.

Dritter Sieg in London für Betrtendorf, diesmal mit Cancun Torel Z. (Foto: LIHS/ Peter Nixon)

Auf Platz vier im Reindeer Speed Stakes: Marcus Ehning mit Baloubets Rose Dree Boeken, der zehn Jahre alten Hannoveraner Stute, die erst noch ins internationale “Geschäft” richtig hereinwächst. Stunden zuvor hat die Pferdedame auch das Six Bar mit zwei Nullrunden absolviert – Platz fünf für Ehning.

Kaum ein Tag vergeht in London ohne Weltcup-Prüfung – am Samstag düsten die Vierspänner in der ersten Runde durch die Arena und schon wieder rauschte der Beste der Besten auf Rang eins. Boyd Exell hat lange in England gelebt, kennt Londons Christmas Event und ließ sich vergnügt feiern. Belgiens Dries Degrieck düste auf Platz zwei, gefolgt von Ijsbrand Chardon (NED). Diese drei fuhren also auch im Drive-Off und wie so oft fragte man sich auf den Tribünen wie es sein kann, dass Exell so “unauffällig schnell” ist. Anna Mareike Meier fuhr auf den sechsten Platz. Die Schleswig-Holsteinerin, die EM-Bronze mit dem deutschen Team im September gewann, hat kein Extra-Hallengespann, ist aber im Weltcup eine erfrischende Erscheinung. Am Sonntag ab 18.25 Uhr Ortszeit geht es in der International Arena um Weltcup-Punkte für die Vierspänner. Vier Stunden vorher ist Weltcup-Primetime für die Springreiter/innen.

Weltcup-Runde eins in London gewonnen: Mr. Master of Faster Boyd Exell. (Foto: LIHS/ Peter Nixon)

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen
Consent Management Platform von Real Cookie Banner