(Prag) Mit deutlichem Abstand hat ein italienisch-brasilianisch-schwedisches Trio das Team-Finale der GCT Play-Offs in Prag gewonnen. Nach zwei schweren Runden, hatten sich bei Emanuele Gaudiano (ITA), Yuri Mansur (BRA) und Peder Fredricon (SWE) gerade mal 12 Strafpunkte in 215,28 Sekunden angesammelt. Ein Resultat, dass dem gesamten Team Rome Gladiators ein Preisgeld von 2,5 Mio Euro bescherte. Zerplatzt ist im Finale der Traum des deutschen Teams Riesenbeck International vom erneuten Triumpf nach 2023. Die Sieger des Semi-Finals wurden Sechste mit 40 Strafpunkten.

Mannschafts-Weltmeister Peder Fredricson und der 15 Jahre alte Diamant de Semilly-Nachkomme Alcapone des Camille lieferten dabei mit zwei fehlerfreien Umläufen das beste Ergebnis ab, aber auch seine Kollegen haben wenig Grund zum Hadern. Bei Emanuele Gaudiano und Esteban de Hus fielen in beiden Umläufen jeweils einmal Stangen, Yuri Mansur und der 18 Jahre alte QH Alfons Santo Antonio hatten im zweiten Umlauf einen Fehler. Streichergebnisse gab es nicht – soll heißen jeder Strafpunkt im Team zählt und das kann richtig gravierend wirken.
Gleich 16 Strafpunkte trennen das siegende Team vom zweitplatzierten Trio Valkenswaard United, das mit 1,5 Mio Euro Preisgeld aus Prag zurückkehrt. Marcus Ehning/ Coolio, Hans-Dieter Dreher/ Elysium und Gilles Thomas mit Ermitage Kalone beendeten das Super-Finale mit 28 Strafpunkten. Platz drei ging an die New York Empires mit dem irisch-schottischen Trio Denis Lynch/ Cordial, Bertram Allen/ Pacino Amiro und Scott Brash/ Hello Jefferson mit ebenfalls 28 Strafpunkten, aber der schlechteren Zeit im Vergleich zu Valkenswaard United. Preisgeld für Platz drei: 1 Mio Euro.


Enttäuschend verlief das Team-Finale der GCT Play-Offs für Riesenbeck International. Christian Kukuk und Olympiapferd Checker sammelten ungewöhnliche 20 Strafpunkten in Runde zwei ein, Philipp Weishaupt und der elf Jahre alte Oreo D.R. kamen mit zwölf und acht Strafpunkten ebenfalls auf 20 Zähler. Die beste Ergebnis des Teams gelang Maximilian Weishaupt und dem Holsteiner Hengst Zuccero HV mit zwei fehlerfreien Durchgängen. Insgesamt 6,5 Mio Euro Preisgeld wurden in der Finalprüfung ausgeschüttet. Alle Ergebnisse hier.
