Die Fieracavalli im italienischen Verona hat eine eigene “Handschrift”. In Halle sieben dreht sich meistens alles um Sport auf hohem Niveau. Und das hat Europameister Richard Vogel gut genutzt. Am Freitag noch mit 12 Strafpunkten belastet, sprangen Phenyo van het Keysersbos und Vogel am Samstag im Crivelli-Preis auf den zweiten Platz. Zwei fehlerfreie Runden und 36,66 Sekunden genügten für den Platz hinter dem italienischen Routinier Piergiorgio Bucci und Pallieter vd N. Ranch.

Parcourschef Uliano Vezzani stellte die Teilnehmer im Umlauf vor kniffelige Aufgaben: Drei Paare wurden disqualifiziert, acht weitere mussten aufgeben. Dennoch fanden elf Kombis den idealen Schlüssel zum Parcours und weil drei Italiener ins Stechen einzogen, blieb die Spannung für die ambitionierten Zuschauer bis zum Schluss erhalten. Buccis Triumph wurde begeistert gefeiert. Dotiert war diese Prüfung mit sage und schreibe 106.250 Euro, am Sonntag in der Weltcup-Qualifikation geht es um mehr als das doppelte Preisgeld und Punkte für das Weltcup-Ranking. Dort plant Vogel laut Startliste mit dem elf Jahre alten Casall-Sohn Cloudio. Zwei Prüfungen am Samstag – das klassische 1,50m-Springen gewann die 22-jährige Liechtensteinerin Jennifer Hochstaedter – das ließ genug Zeit für die anderen Pferde oder auch für einen Bummel durch die anderen Hallen und die haben einiges zu bieten.
In zehn weiteren Hallen stehen Nachwuchsreiter, Arabische und Iberische Pferde, Western und Outdoor, der Italienische Verband und das MASAF (Ministerium für Landwirtschaft), ein Kürzel das auch für die italienische Sportpferdezucht steht, Gesundheitsvorsorge und Freizeit im Blickpunkt. Die Liste der Themen und Aussteller ist lang und vielfältig….
