Kölns 63. Preis von Europa – Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung – ist an den von Francis-Henri Graffard trainierten, vier Jahre alten Wallach Sibayan gegangen. Der Nachkomme des US-Hengstes Blame aus einer Mutter von Sea the Stars befindet sich im Besitz seines Zuchtstalles Aga Khan Studs SC und wurde von Mickael Barzalona vorbildlich in Szene gesetzt, kam anfangs aber gar nicht so gut ins Rennen wie erwartet.

Auf der Zielgeraden setzte Sibayan dann allerdings zu einem fulminanten Endspurt an und galoppierte an Gregor L. Baums gut laufendem Columbus kraftvoll vorbei. Hinter dem sicheren Sieger kam die von Sir Mark Prescott trainierte, fünf Jahre alte Tiffany unter Luke Morris und aus dem Besitz von Elite Racing (GBR) als Zweite ins Ziel. Sechs Pferde traten im mit 155.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2.400 Meter auf der Kölner Bahn an, darunter auch Gestüt Ittlingens Alleno und der Derby-Vierte Path of Soldier, auch wieder mit Andrasch Starke. Für die in deutschem Besitz befindlichen Pferde blieben diesmal leider nur die Plätze drei bis sechs.
