Pardauz: CHI Donaueschingen findet nicht statt

(Kronberg/ Donaueschingen) In etwas weniger als einem Monat sollte es stattfinden, das CHI Donaueschingen. Heute erfolgte die Mitteilung des Veranstalters Schafhof Connects GmbH, dass die Veranstaltung in den Herbst 2026 verschoben wird. Im Schlosspark gibt es in diesem Jahr also keinen internationalen Reitsport. Als einen Grund benannte Matthias Alexander Rath die Nennungssituation. Vor ziemlich genau einem Jahr hatte die Schafhof Connects erstmals das CHI als Veranstalter durchgeführt und dafür auch viel bewegt, etwa für den Umbau des Geländes, wie die Veränderung von Dressur- und Fahrstadion.

CHI Donaueschingen – Impression aus 2024. (Foto: Thomas Hellmann)

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Das Internationale S. D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturnier, ursprünglich vom 18. bis 21. September 2025 geplant, wird um ein Jahr in den Herbst 2026 verlegt. „Die langfristige Weiterentwicklung des Turniers auf dem hohen Standard unserer Premiere 2024 steht für uns an erster Stelle“, erklärt Matthias Alexander Rath, Geschäftsführer der Veranstaltungsagentur Schafhof Connects. „Nach enger Abstimmung mit der Stadt Donaueschingen und dem Fürstenhaus haben wir daher entschieden, den CHI Donaueschingen auf 2026 zu verschieben.“
 
Das traditionsreiche Turnier sei sowohl sportlich als auch wirtschaftlich ein Großprojekt, das höchste Ansprüche an alle Beteiligten stellt. Mit Blick auf die diesjährige Nennungssituation habe sich gezeigt, dass die angestrebte Qualität in allen Disziplinen nicht im gewünschten Maße erreicht werden konnte. „Unser Anspruch ist es, Reitern, Pferden und Zuschauern ein Event auf absolutem Top-Niveau zu bieten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, nehmen wir uns bewusst mehr Zeit, bündeln unsere Kräfte und blicken nun voller Energie auf das CHI Donaueschingen 2026“, so Rath.
 
Die Veranstalter betonen, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei, sie aber aus Verantwortung gegenüber dem Turnier, seinen Partnern und dem Publikum getroffen wurde. Mit vereinten Kräften soll die zusätzliche Vorbereitungszeit genutzt werden, um im Herbst 2026 ein Reitsportereignis zu realisieren, das sowohl sportlich als auch organisatorisch Maßstäbe setzt.

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