(Münster) Er hat es nicht weit zum Turnier der Sieger in Münster – Christian Ahlmann konnte “Zwei auf einen Streich” gewinnen: erst den Sellaport-Preis und gleich danach das Weltranglistenspringen vor dem Münsteraner Schloss.

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Mit dem Dominator 2000 Z-Nachkommen Querido VG gelang der Erfolg im klassischen Fehler/ Zeit-Springen und danach nochmals ein Start-Ziel-Sieg im zweiten klassischen Springen des Tages. dann aber mit Otterongo Alpha Z. Der ist ein seltenes Exemplar, denn der Fuchs ist ein Klon des einstigen Weltklassepferdes Otterongo (Ludo Philippaerts). Preisgeld von 2.500 und 7.125 Euro bei keinen Kosten – Reiter sind in Münster alle eingeladen – sind ganz gewiss ein guter “Tagessatz”. Über ein ähnlich schönes Ergebnis dürfte sich auch Marco Kutscher gefreut haben, der mit dem Oldenburger Aventador S Zweiter vor der schönen Kulisse des Münsteraner Schlosses im Weltranglistenspringen wurde. Ebenfalls erfreulich: Janne Friederike Meyer-Zimmermann, die einst die Deutschen Meisterschaften und auch schon den Großen Preis in Münster gewann, wurde mit Iron Dames Dubai du Cedre Vierte.
Zuvor war bereits viel los beim Turnier der Sieger. Da gab es den renommierten Ramzes-Preis für den westfälischen Züchter Julius Peter Sinnack. Er hat den vierbeinigen Europameister United Touch S gezüchtet, mit dem Richard Vogel Gold bei der EM gewann. Sinnack züchtet auf der Basis von Leistungspferden, explizit auf dem der Holsteiner Stute Classic Touch (Z. Werner Ritters, Krumstedt), die mit Ludger Beerbaum Olympiagold 1092 gewann.
