Berlin goes Derby-Meeting: das Finalwochenende auf der Rennbahn in Mariendorf begann mit einer kurzweiligen PMU-Matinée. Die stärksten Akzente setzen der Schwede Jörgen Sjunnesson und die Österreicherin Cornelia Mayr. Weiter geht es im Derby-Meeting am morgigen Freitag mit Highlights wie der Internationalen Derby-Amateurmeisterschaft, dem Derby-Marathon und dem Bruno-Cassirer-Rennen sowie der in drei Läufen ausgetragenen Derby-Juniorenmeisterschaft.

Mit Tag 3 des Derby-Meetings und vier PMU-Rennen begann am Donnerstag das große Derby-Wochenende. 24.000 Euro zzgl. Züchterprämien wurden ausgeschüttet, selbst für PMU-Usancen ein mehr als stattlicher Betrag. Bei überwiegend unerwarteten Einläufen gab es hohe Quoten und viel Gesprächsstoff, den meisten nach dem Sieg-Treffer von Power Gaagaa und Cornelia Mayr, den der Toto mit fast 200:1 honorierte.
Den Auftakt besorgte der aus schwereren Prüfungen kommende San Sebastian, mit dem sich der Schwede Jörgen Sjunnesson aus dem Kampf um das Kommando herausgehalten hatte und im Bogen erst losfuhr, als der gerade in Front gezogene His Highness ansprang. Luna Barosso leistete keinen Widerstand, der Rest war für San Sebastian Formsache, da Favorit Velten von Steven zwar gut lief, aber es für den Sieg außen herum doch zu anspruchsvoll wurde.
Der heißeste Favorit des Mittags, vielleicht sogar des Meetings, war anschließend Seriensieger Frog di Girifalco, mit dem Thorsten Tietz zum Geldwechselkurs und bei einem Siegumsatz von mehr als 9.000 Euro eine Runde lang in Front spazieren zu gehen schien, bevor sein Schützling aus heiterem Himmel ansprang. Da es auch den aufrückenden Frodeno kurz erwischte und im Einlauf erst Princess‘ Racer beim Schlussangriff und dann die allein vorn liegende Neymar Black von den Beinen kam, hieß der Sieger plötzlich Power Gaagaa, der mit Cornelia Mayr unabhängig von den glücklichen Umständen noch fein auf Touren gekommen war.
