Görlitzer Summerweeks – Vainqueur setzt den Schlusspunkt

(Görlitz) Sein Name war im Grand Prix Special bei den Görlitzer Summerweeks Programm: Vainqueur heißt der leuchtend rote Hannoveraner Hengst und Vainqueur ist das französische Wort für “Sieger”. Mit 70,89 Prozent haben Vainqueur und die Mannschafts-Olympiasiegerin (2021) Dorothee Schneider den GPS der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung gewonnen. Nicht nur deswegen ließ Dorothee Schneider jetzt schon wissen: “Ich komme gern nächstes Jahr wieder.” Vier Mal war die Top-Dressurreiterin bereits auf dem Rosenhof dabei.

Frischer Auftritt: Vainqueur und Dorothee Schneider gewinnen den Grand Prix Special in Görlitz. (Foto: B. Placzek)

Der Vivaldi-Sohn ist eine Erscheinung, mittlerweile 12 Jahre alt und kein kleines Pferd. Schon den Grand Prix konnte das Paar gewinnen in Görlitz und setzte damit den sportlichen Schlusspunkt unter vier Dressurtage auf dem Rosenhof. Fit und federnd kam er in die Arena und ließ erkennen, dass ihm der Sinn durchaus nach “vorwärts” steht. Das macht das piaffieren nicht gerade leichter, die Tempiverstärkungen dafür aber energisch und ausdrucksvoll.. Dorothee Schneider hat Vainqueur von Hubertus Schmidt nach dessen Rückzug aus dem Turniersport übernommen und bereits eine ganze Reihe von Erfolgen mit dem schmucken Fuchs gesammelt. Schwedens Therese Nilshagen und Navarro wurden mit 70,26 Prozent Zweite vor Carina Harnisch mit dem Louisdor Preis-Sieger DSP Sheldon Cooper. 

Nürnberger Burg-Pokal – Zuperman OLD löst Finalticket

Vor dem internationalen Grand Prix Special wurde in Görlitz das Finalticket für den Nürnberger Burg-Pokal vergeben. Die Summerweeks waren die sechste von acht Stationen in der Dressurserie für sieben bis neun Jahre alte Pferde und wie schon in der “Einlaufprüfung” am Samstag, setzte sich der acht Jahre alter Oldenburger Hengst Zuperman OLD von Vincent Maranello mit Beatrice Hoffrogge an der Spitze durch. Sechsjährig konnte der Dunkelbraune mit seiner Reiterin bereits Bronze bei der WM der Jungen Dressurpferde gewinnen. Von Platz drei auf zwei aufgerückt gegenüber dem Samstag ist Frieda NRW mit Greta Busacker aus Münster. Die Tochter von Ingrid Klimke ist die dritte Generation Klimke im Dressur-Sport. Auf dem dritten Rang folgte Dorothee Schneider mit dem einstigen Bundeschampion Segantini FRH, der sich ebenfalls um einen Platz verbessert platzierte. 

Neben den Sieger/innen der einzelnen Qualifikationen, erreichen auch die notenbesten vier Zweitplatzierten das Finale des Nürnberger Burg-Pokals in der Frankfurter Festhalle im Dezember. 

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