Belgischer Sieg im Longines Grand Prix in Deauville

(Deauville) Mit dem Sieg des 58 Jahre alten belgischen Springreiters Ric Hemeryck im Großen Preis von Longines endete das CSI4* Deauville Classic. Hemeryck und der elf Jahr alte Inoui du Seigneur verwiesen Brasiliens Joao Victor Castra Aguiar Gomes de Lima und die beste Französin Megane Moissonnier auf die Plätze zwei und drei.

Ric Hemeryck und der einäuge Inoui du Seigneur. (Foto: Sara Bedu/ Grand Prix Events)

Besonderheit: Hemerycks elf Jahre alter,  beim Zuchtverband Belgisches Sportpferd eingetragener Wallach hat nur noch ein Auge. Zweijährig habe er als Jungpferd ein Auge verloren, allerdings passte sich Inoui diesen Umständen relativ schnell an. Hemeryck „merkt gar keinen Unterschied“. Zehn Reiter/innen und Pferde hatten es ins Stechen der mit 105.600 Euro dotierten Prüfung ins Stechen geschafft, dort blieben allerdings nur die Top-Drei auch ohne Fehler. Brasiliens Gomes De Lima saß dabei im Sattel des Holsteiner Hengstes Cashpaid J&F aus der Zucht von Hans-Hermann Gempf, die 28 Jahre junge Megane Moissonnier komplettierte den französischen Erfolg auf dem Podium mit dem Selle Francais-Hengst Crooner Tame. Weltcupsieger Julien Epaillard, bereits am Samstag ein GP-Gewinner hatte mit Donatello d`Auge alles versucht –  42,61 Sekunden zeigte die Uhr am Ende im Stechen, aber die fabelhafte Zeit nützt nichts, wenn am Ende vier Strafpunkte davor stehen.

Für die deutschen Teilnehmer/innen blieb auch der Sonntag glücklos. Kendra Claricia Brinkop trat im Großen Preis nicht an, ebenso Nicola Pohl und Daniel Deusser gab mit Pepita van T Meulenhof BR im Umlauf auf. Damit war er nicht der Einzige – auch Sanne Thijssen (NED) und Romain Duguet (SUI) verzichteten im Umlauf, abenso US-Amazone Paris Sellon.

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