(Dublin) In England und Irland heißen Prüfungen anders und Veranstaltungen wie in Hickstead, Windsor und Dublin haben auch Programme, die man kaum mit deutschen Turnieren vergleichen kann. Vier Mal bat man am Samstag bei der Dublin Horse Show auf den international Ring, z. B. zum Royal Dublin Society Stakes. Das gewann morgens Michael Pender (IRE) mit der Catoki-Tochter HHS Fortune vor Europameister Richard Vogel mit Phenyo van het Keysersbos.

Ein 1,45m-Springen, dotiert mit 28.200 Euro. Danach folgte ein 1,50m-Springen mit Stechen, bei dem es immerhin um 56.800 Euro ging und das auch ein Ire gewann: Niamh McEvoy mit Flora du Mesnil. Und dann kam eine Prüfung, die sich großer Beliebtheit erfreut: das Riders/ Pony Pairs Relay – eine Relais-Springprüfung, in der ein internationaler Reiter mit einem irischen Ponyreiter als Team antritt. Die Motivation ist hoch – vor allem bei den jungen Pony-Assen. Das Ganze läuft so: erst tritt der internationale Reiter im Springen an, dann folgt der Ponyreiter in einem eigenen Kurs.
Am besten konnten das Aachen-Sieger Martin Fuchs (SUI) mit Fortjump du Beaumenil und Ponyreiter Tim Hawkins mit Carraghy Apollo, wobei Tim Hawkins sogar schneller unterwegs war, als der ehemalige Vize-Weltmeister und Europameister. Sieben Paare traten an, darunter übrigens auch Sandra Auffarth, die am Freitag mit dem deutschen Team Platz zwei in der Aga Khan Trophy belegt hat. Die Ex-Weltmeisterin Vielseitigkeit war mit C`est la Vie im Parcours, Pony-Partnerin Ciara Cadam mit Magnificient Maddy.
Ringsum war Hochbetrieb: Showing- und Hunter-Klassen, Best Dressed Award, Bummeln in der Ausstellung, Leute treffen…. Ein gesellschaftliches Ereignis und eines für pferdeverrückte Familien. Und am Sonntag wird es ganz Besonders, dann ist Rolex-Tag...
