WM-Gold für Junioren-Volti Henry Frischmuth

(Stadl Paura) Am dritten Tag des fünftägigen Multi-Championats der Voltigierer in Stadl Paura stand bereits die erste Medaillenentscheidung an und der Weltmeister-Titel bei den U18-Herren ging verdient an den erst 15-jährigen Henry Frischmuth (GER). Das erste Einzelchampionat für den Junior aus dem Team Fredenbeck begann famos und endete ebenso souverän. Mit Gesa Bührig als Longenführerin und Capitain Claus turnte sich Frischmuth in eine immer deutlichere Führung. Und auch sein U-18-Team aus Fredenbeck liegt auf Medaillenkurs. In der Kür konnten die Voltis aus Fredenbeck deutlich aufholen und rangiert nun vor dem Finale am Sonntag auf dem Goldrang.

Übermütig gefeiert: Der neue Junioren-Weltmeister der Voltigierer Henry Frischmuth aus Fredenbeck. (Alle Fotos: LukaszKowalski.com( FEI)

Auch Silber ging in der Einzelkonkurrenz der Junioren-Weltmeisterschaften an einen deutschen Youngster, an Lukas Heitmann aus Hamburg, der bereits am Donnerstag hinter Frischmuth rangierte und die Position auch im zweiten Kürdurchgang mit Cleiner Onkel T OLD und Sven Henze an der Longe sicher verteidigen konnte. Bronze holte sich erstmals der Italiener Jan Stellahaegi. 

Capitain Claus, Kathrin Meyer, Henry Frischmuth. (Foto: L. Kowalski)
Lukas Heitmann, Cleiner Onkel T OLD – Silber. (Foto: L. Kowalski)

EM: Deutscher Dreifach-Triumpf in Sicht

Derweil bahnt sich – nicht ganz überraschend  – auch bei den Europameisterschaften der Generation Ü21 ein deutscher Medaillenregen an. Titelverteidigerin Kathrin Meyer aus Hamburg, Captain Claus und Gesa Bührig trumpfte mit der sensationell hohen Kürnote 9,033 auf und baute ihre Führung damit weiter aus. Dahinter reihten sich auf den Medaillenplätzen Alice Layher (Brackenheim) mit Candy / Daniel Zembrot und Alina Roß (Userin) mit Baron R und Vater Volker Roß an der Longe ein. Dreifach-Triumpf als durchaus in Griffweite.

Sensationelle Kür-Note für Kathrin Meyer und Capitain Claus bei der EM. (Foto: LukaszKowalski.com/FEI)

Dagegen hat Thomas Brüsewitz (Garbsen) bei den Herren seine Führung an den französischen Weltmeister Quentin Jabet abgeben müssen. Brüsewitz konnte seine eigentlichen Stärken nicht voll ausspielen, das glückte auch dem Österreicher Philipp Clement nicht. Jannik Heiland konnte hinter Brüsewitz auf den Bronzerang vorrücken. Wird also noch mal spannend bei der Herren-EM.

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