Die Briten wollen es wissen – CSIO5* in Hickstead

Es sei ein “ganz starkes Team”, das beim Agria Nations Cup CSIO5* Hickstead auf dem All England Showground im Süden Englands antritt, ließ British Equestrian wissen. Einer aus der Olympiasieger-Mannschaft 2024 ist beim CSIO5* in Hickstead bei der Royal International Horse Show dabei: Ben Maher, der gerade erst von den Europameisterschaften in A Coruna zurück gekehrt ist und Robert Whitaker, der mit Vermento aus der Zucht seines Vaters John zum Team gehört. Whitaker jun. gewann 2023 und 2024 prestigeträchtige Cups in Hickstaed. Außerdem ist Jessica Mendoza zur “Squad” berufen worden und zwei Nations Cup “Rookies” stehen bereit –  Georgia Tame und Adrian Whiteway. 

Nationenpreis-Trophäe in Hickstead im Edward Prince of Wales Cup. (Foto: OC Hickstead)

Da weiß man, was auf einen zukommt als Mitbewerber. Sieben Teams treten im CSIO5* Nations Cup an, die Briten sind zwar Titelverteidiger, aber erstmal müssen die beiden NC-Runden ja erstmal gut geritten werden und das ist in Hickstead noch nie leicht gewesen. Am Freitag ist der Nationenpreis um die Edward Prince of Wales Trophy das Glanzlicht schlechthin in Hickstead. Für das deutsche Team nominierte der DOKR-Springausschuss Marcus Ehning, Rene Dittmer, Laura Klaphake, Marco Kutscher und Stefan Engbers. Irland, die Niederlande und Frankreich zählen zu den Top-Konkurrenten und Belgien, das gerade erst Gold bei den Europameisterschaften in A Coruna gewann. Die Schweden senden eine Equipe und auch die Vereinigten Arabischen Emirate.

Mit Vermento ins Team berufen – Robert Whitaker. (Foto: boots & hoofs photography)

Zu den Top-Springen auf der Insel zählen jedoch auch traditionsreiche Cups, die in England übrigens sowohl im Galopp-Sport, als auch im Springen ausgetragen werden. Samstags ist das der Queen Elizabeth II Cup und sonntags der Große Preis – King George V Gold Cup –  beide Prüfungen auf Vier-Sterne-Niveau mit Stechen. Und dann gibt es auch noch sagenhaft viel typisch englische Prüfungen rund um den grünen Showground von Eventing bis zu Showclasses. Auch “very british”: der “Best Dressed Contest” für Besucher/innen, denn in England macht man sich gern schick für den Turnier-Besuch –  also zumindest viele. Da gibt es zwar Unterschiede zum Royal Ascot mit strenger Kleiderordnung, aber außergewöhnliche Kopfbedeckungen sind nicht selten in Hickstead.

Best Dressed Contest – man macht sich schick für den Nationenpreis in Hickstead – wenn man will. (Foto: Serena Shellon)

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