Rolex Grand Prix in Den Bosch für Simon Delestre und Cayman Jolly Jumper, sieben gaben auf

Frankreichs Simon Delestre und der 13 Jahre alte SF-Wallach Cayman Jolly Jumper haben beim Dutch Masters in Den Bosch den Rolex Grand Prix gewonnen. Der 43 Jahre alte Springreiter und der Hickstead-Nachkomme blieben als Einzige im Stechen fehlerfrei – offenbar mit Bedacht. Sieben Paare schieden aus, nur drei im Stechen, deutsche Asse glücklos.

Etwas skeptischer Cayman Jolly Jumper, Turnierchefin Anky van Grunsven, der Preis und Simon Delestre… © www.sportfotos-lafrentz.de / Stefan Lafrentz

Die Zeit des siegenden Paares im Jump-Off: 55,45 Sekunden. Das liest sich im Vergleich zum zweitplatzierten Briten Scott Brash mit  Hello Chadora Lady – 41,57 Sekunden – ziemlich verhalten. Allerdings war es nützlich, denn Brash und die OS-Stute Chadora von Chacco-Blue  aus der Zucht des Gestütes Lewitz kassierten genauso wie der drittplatzierte Brasilianer Yuri Mansur und die  Chadora-Halbschwester Miss Blue-Saint Blue Farm jeweils vier Strafpunkte. Nur diese drei erreichten überhaupt das Stechen des von Louis Konickx gebauten Parcours, der in der Parcoursanimation wenig überraschend nicht  wie ein Spaziergang wirkt. Der Rolex Grand Prix ist mit einer Million Euro dotiert.

Der beste “Homerider” war auf Rang sechs Harrie Smolders mit dem Holsteiner Cassini II-Nachkommen Monaco aus einer Contender-Mutter. Züchter ist Ralf Leutje. Der erste deutsche Reiter in der Platzierung ist Richard Vogel mit dem von Julius-Peter Sinnack gezogenen Westfalen-Hengst United Touch S von Untouched-Lux Z. Beide wurden mit acht Strafpunkten 18.. Auch Daniel Deusser, am Vorabend mit Otello de Guldenboom Sieger des Audi-Preises, kam mit Gangster V/h Noddevelt mit zwei Springfehlern aus dem Kurs, ebenso wie Hans-Dieter Dreher und der Holsteiner Elysium. Katrin Eckermann und Iron Dames Dialou Blue PS erwischte es gleich dreimal und Marcus Ehning und Coolio gaben auf. So wie übrigens auch andere prominente Mitstreiter wie Marc Houtzager (NED), Martin Fuchs (SUI), Doppel-Weltmeister Henrik von Eckermann (SWE) und der Olympiadritte Maikel van der Vleuten (NED). Hier geht es zu den Ergebnissen.

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