Benjamin Wulschner siegt im Springen mit wertvollen Fehlern

Beim Springturnier im österreichischen Wiener Neustadt lief am Freitag alles etwas anders. Beim Preis der WienWert im Rahmen des CSI Arena Nova waren Fehler wertvoll. Denn jeder Fehler, der an einem der zwölf Hindernisse passierte, brachte Geld für einen guten Zweck ein. „Ein anspruchsvolles Springen mit 12 Nummern für einen guten Zweck“, beschrieb Parcourschef Peter Schumacher kurz und knapp das Hauptspringen des Freitags. Jeder Abwurf beim Hindernis von WienWert brachte 100 Euro für den Förderverein Kinder Reha. Insgesamt wurden in dieser Prüfung 2500 Euro gesammelt.

Auch der umjubelte Sieger Benjamin Wulschner verzeichnete im Stechen von diesem 1,45 m hohen Weltranglistenspringen einen Abwurf bei diesem speziellen Hindernis und trug damit seinen Teil zu der stattlichen Summe bei. Wulschner hatte für diese mit 25.000 Euro dotierte Springprüfung die 10-jährige Oldenburger Stute Bangkok Girl gesattelt und holte sich mit 4 Fehlerpunkten im Stechen den Sieg vor Max Kühner. Der Wahltiroler und Österreich Nummer eins saß im Sattel des siebenjährigen Toulon-Nachkommen Final aus dem Besitz von Peter Schildknecht. Der schicke Wallach absolvierte seine erste Weltranglistenspringprüfung mit Bravour, war aber von Kühner im Stechen bewusst vorsichtig eingesetzt worden, was ihm Zeitfehler und damit den zweiten Platz einbrachte. Auf Platz drei und vier im WienWert Preis stand Björn Nagel (GER), der mit seinen Pferden Nerrado und Number One 32 jeweils einen Zeitfehler im Umlauf kassierte.

Quelle PM