Gründerwettbewerb Teil 8: RV Hubertus Hildesheim-Marienburg

Warendorf (fn-press). Seit Dezember 2016 läuft die Projektphase für die Sieger des ersten Jahrgangs vom Gründerwettbewerb für Ponyreitschulen, den die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in Kooperation mit dem Verein Pferde für unsere Kinder durchführt. Zwölf Gründer von Ponyreitschulen haben in den vergangenen Monaten neben einer finanziellen Unterstützung und Sachleistungen der Wettbewerbspartner Derby, Effol, uvex und Waldhausen auch eine individuelle Beratung durch die FN erhalten. Kurz vor Abschluss der Projektlaufzeit von einem Jahr ist es Zeit für eine Bilanz: Was ist aus den Projekten der Gründer geworden? Welche Ziele konnten sie bereits erreichen? Welche Ideen haben sie?

Seit dem 19. Oktober kommen im FN-Newsticker immer dienstags und donnerstags nach und nach alle zwölf Gewinner des ersten Jahrgangs mit ihrer persönlichen Bilanz zu Wort, so wie nachfolgend der Reitverein Hubertus Hildesheim-Marienburg:

Der Reitverein „Hubertus“ konnte die Ausrüstung und das Geld des Gründerwettbewerbs gut gebrauchen: Der Verein aus Hildesheim-Marienburg übernahm im vergangenen Jahr eine nahe gelegene Islandpferdereitschule. „Wir haben die Pferde nackt gekauft, da muss man viel investieren“, erklärt Kassenwart Thomas Wohlgemuth. Hauptziel des Reitvereins ist, in den nächsten ein bis zwei Jahren einen kostendeckenden Betrieb aufzubauen. Derzeit sieht es gut aus: „Im ersten Quartal dieses Jahres ist uns das bereits gelungen, aber Unwägbarkeiten sind trotzdem immer da“, gibt Wohlgemuth zu bedenken. Außerdem sollen in Zukunft 70 bis 75 Kinder in dem Betrieb reiten können. Um diese Reitschüleranzahl zu erreichen, fehlt noch ein weiteres Pony. Das möchte der Verein gerne noch in diesem Jahr kaufen, das sei aber gar nicht so einfach: „Isländer sind teuer, da muss man suchen.“ Bevor der Verein die Islandpferdereitschule übernahm, hatte er keine Angebote für Kinder unter zwölf Jahren: „Wir hatten sehr viele Anfragen und mussten immer sagen, das können wir leider nicht, da wir Kinder nicht auf 1,60 Meter große Pferde setzen können.“ Mittlerweile sind die jüngsten Kinder im Marienburger Reitverein sieben Jahre alt. Im Rückblick sagt Wohlgemuth über den Gründerwettbewerb: „Die Bewerbung ist ein Aufwand gewesen, den der eine oder andere gescheut hat, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.“

Quelle: FN Press