Kavalkade 2013

Reitmodenhersteller stattet deutsche Springreiter-Equipe auch für London 2012 aus

Mittwoch, 11. Juli 2012 | Von: | Archiv » >> Produkte / Tipps / Angebote, AKTUELLES AUS DEM REITSPORT

Olympia — 40 Jahre große Sprünge mit Pikeur

Mode aus Ostwestfalen für die Olympischen Spiele in London: Die deutsche Springreiter-Equipe wird auch 2012 komplett von Pikeur eingekleidet. Damit verhilft der Weltmarktführer für Reitmoden der Nationalmannschaft bei Olympia seit 40 Jahren zu großen Sprüngen.

Philipp Weishaupt bei der Anprobe

Die offizielle Olympia-Kollektion für die kommenden Spiele stellte das Unternehmen mit Sitz in Werther/Westf. am 10. Juli 2012 vor. Bei der Kollektionspräsentation zeigte sich Philipp Weishaupt von der Qualität der Ausstattung überzeugt. „Mit Pikeur sind wir bestens für eine erfolgreiche Teilnahme gerüstet“, erklärte der für London nominierte Reiter.

Neben Philipp Weishaupt und seinen Mannschaftskollegen Janne-Friederike Meyer, Christian Ahlmann, Marcus Ehning und Meredith Michaels-Beerbaum stattet Pikeur auch das komplette Betreuerteam aus. Mit dem Label aus Werther hat sich die Nationalmannschaft für einen zuverlässigen und erfahrenen Partner entschieden. Pikeur schneidert bereits seit München 1972 die Reitbekleidung für Deutschlands olympische Paradedisziplin. Angefangen bei Hans-Günter Winkler über Alwin und Paul Schockemöhle, Sönke Sönksen bis hin zu Wolfgang Brinkmann, Franke Sloothaak und Ludger Beerbaum gingen alle deutschen Springreiter-Teams bei Olympia in Pikeur an den Start und vielfach aufs Treppchen.

Dabei hat die Reitmode selbst seit 1972 einen großen Sprung gemacht. Die aktuelle Ausstattung für London ist mit der von München höchstens noch in der Farbe vergleichbar. Damalige nahezu sperrige Materialien sind heute durch stark elastische und superleichte Microfasern ersetzt. Hochelastische Reithosen sowie Softshell-Sakkos lassen den Sportler seine Bekleidung kaum noch spüren und geben ihm die optimale Bewegungsfreiheit auf dem Pferderücken. Dazu gibt es modisch anspruchsvolle Polo-Shirts für die Reiterin sowie klassische Turnierhemden für den Reiter.

Philipp Weishaupt (l) mit Hans-Georg Johannsmann

Für die Olympia-Vorbereitung trainieren die Athleten in stonefarbenen Reithosen und in Rot gehaltenen Polos mit dazu passenden Caps. Und sollte es in London mal „typical british weather“ sein, schützen wasserdichte und atmungsaktive Goretex-Jacken vor Regen und kühlem Wind. Alle Produkte wurden gemäß den olympischen Normen hergestellt und mussten dem Deutschen Olympischen Sportbund bemustert und von ihm entsprechend freigegeben werden. Das war in diesem Jahr ein besonders aufwändiges Procedere, da pro Ausstattungsteil nur eine vorgegebene Herstellerkennzeichnung erlaubt ist. Pikeur hat aber pünktlich alle Hürden genommen, die Auslieferung der Ware erfolgt in wenigen Tagen. Zusätzlich zur deutschen Equipe werden auch die Niederländer sowie die Franzosen bei den Olympischen Spielen von Pikeur ausgestattet.

Deutsche Springreiter modisch bestens gerüstet für Olympia 2012
Pikeur-Kollektion ist für Höchstleistung konzipiert

Die Kollektion der deutschen Springreiter-Equipe für die Olympischen Spiele 2012 in London erfüllt modisch und funktionell höchste Ansprüche. Durch ihr klares Farbkonzept und die zeitgemäßen Schnitte wirkt sie sehr repräsentativ. Dabei ist Rot seit Kentucky 2010 als Farbe für alle Mitglieder des offiziellen Kaders der deutschen Reiterlichen Vereinigung festgelegt. Der Ton ist eine wiederkehrende Konstante in der Sportswear und allen Accessoires, wie Caps und Polo-Shirts. Auf allen Produkten finden sich in kleinen Details zudem die Deutschlandfarben sowie der Schriftzug Germany.

Olympia 2012 Wolfgang Brinkmann_Pikeur

Die Ausstattung ist sehr umfassend: Alle Reiter, Pfleger und Offiziellen des deutschen Teams erhalten ein Gore-Tex-Longjacket, eine leichte Fleece-Jacke, zehn Funktions-Polos, zwei Micro-Caps, acht Reithosen, zwei Reitsakkos und fünf Turniershirts. Die Warenqualitäten und Modelle sind bewusst gewählt, um die Sportler im Wettkampf mit optimaler Bekleidung zu unterstützen. Dank der wind-und wasserdichten GoreTex-Jacke sind die Reiter auch bei schlechtem Wetter gut unterwegs. Mit einem losen Rückencollar und Netzfutter verarbeitet, bietet die Jacke größtmöglichen Schutz und ist besonders atmungsaktiv. Die leichte Fleece-Jacke ist ideal für etwas kühlere Tage. Die sehr stark schweißabsorbierenden und schnell trocknenden Funktionspolos mit easy-care-Funktion und das Micro-Cap sind für jedes Wetter geeignet.

Die Reithosen aus elastischer Micro-Baumwolle ermöglichen absolute Bewegungsfreiheit. Auch die Reitsakkos überzeugen durch Funktion. Die bi-elastischen Soft-Shell-Qualität ist wind und wasserabweisend, atmungsaktiv und strapazierfähig. Die Damen-Turniershirts bestehen aus einem leicht elastischen Polyamidgewebe, die Herren-Turniershirts aus 100 Prozent Baumwolle. Beide bieten besten Tragekomfort.

In den Richtlinien der FEI (Fédération Equestre Internationale) ist klar geregelt, wie die Hersteller die Produkte kennzeichnen dürfen. So ist auf jedem Bekleidungsteil nur einmal der Name oder das Logo in einer vorgeschriebenen Größe gestattet. Ist die Entscheidung für einen Stickzug auf der Brust gefallen, dürfen weder der Knopf, noch die Griffplatte am Reißverschluss, noch eine andere Zutat einer Herstellerkennzeichnung aufweisen. Daher mussten alle Zutaten für diese Ausstattung eigens beschafft werden. Es handelt es sich daher um Sonderanfertigungen.

Quelle: www.pikeur.de


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